Menorah
- Journal
- Menorah
- Volume
- 4 (1926)
- Issue
- Heft 2 (Februar 1926)
- Article
- Der Traumsiedler
- Date
- 1926-02-01
- Page
- Seite 105 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/2912821-2912853-2912856-2916929--02805-2917041- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Von ILLES KACZER Aus dem Ungarischen übersetzt von Andreas Gasper und Hermann Glaser Copyright 1925 by Illes Kaczer, Bratislava — Nachdruck verboten J Wird er das Schlangengift bezwingen, so weicht das Gespenst des Fluches und die Gefahr. Der Aberglaube verkriecht sich wieder in die Nacht, aus der er aufgestiegen ist, um uns zu überfallen. Wenn aber das Unglück geschehen sollte? . . . Gott behüte, daß die kleine Naomi stirbtl Da sinkt Zriel in seine Vergangenheit zurück, Alfieri in die Unschlüssigkeit, der Litauer in das Bangen. Auch die rüstigen Amazonen fallen zusammen. Selbst der junge Song ist nicht mehr so wacker, der ältere pfaucht schweigsam aus seiner kleinen Pfeife, so redselig er sonst auch ist und so gerne er auch weitschallend lacht. Auch daheim ist jeder Winkel voller Angst.. . Beracha seufzt über der Arbeit. Gestern, wie die Kinder fort waren, weinte sie. Und die Kinder, wie sie die Köpfe zusammenstecken, ehe sie zum ,,Mohnkuchen" ziehen! . . . die Schlange. .. Naomi .. . Iljitschka muß sie retten, jetzt hängt alles daran. Iljitschka weiß es. Kaum graut der Tag, da macht er sich schon auf den Weg. Er kommt in langen Schritten von seiner Siedlung daher und seine Arme 5. Fortsetzung IX. Gerettet. Tel-Chalom, Neue Gemeinschaft. etzt liegt alles an Iljitschka.