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Menorah · 1923-01-01 · Heft 5 · p. Seite 22

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Menorah
Volume
1 (1923)
Issue
Heft 5
Article
Fashion Notes ; Modebericht
Date
1923-01-01
Page
Seite 22 (sequence 2)
Language
German
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22 M E N O R A H k FÜR DIE VORNEHME WELT MODERNSTE LEDERBEKLEIDUNG AB FABRIK FRANZ SCHINDLER Wien, VII., Niuibuujiasse 17 ERSTKLASSIGE PELZMODELLE MÄNTEL, JACKEN, STOLAS USW. Telephon Nuniiiier 51-2-80 HIRSCH HAUT IV.. Karlsplatz 7 (Verkaufsliallen) IX., Mosei-Kasse 11 dürfen. Grelle Farben sind, wenn man nicht über eine gute Gestalt und vor allem über einen guten Teint verfügt, immer gewagt, während ein dunkles Kleid, wenn es noch mit einem beschallenden Hut getragen wird, beinahe jede Frau gut kleidet. Dieselbe wird aber, wenn sie trotz einiger Mangel helle Farben wählt und Abends womöglich zu einem farblosen Teint einen Kopfputz Irägt, höchstens lächerlich aussehen. Auch in der Wahl des Schuhes gilt dasselbe. Es gibt heute eine reiche Auswahl, unzählige Variationen. Aber es gehört um so mehr Geschmack dazu, das Richtige zu wählen, nämlich das, was der Erscheinung vorteilhaft ist. Schuh und Handschuh sind die wichtigsten Ergänzun-- gen der eleganten Toilette, doch je mehr Ideen in der Ausführung, desto mehr Spielraum bleibt den Übertreibungen. Beim Kapitel Übertreibung, respektive Geschmacksverirrung, darf man an den Schirm nicht vergessen. Auf dem Gebiete der Schirmmode hat man Fabelhaftes an Geschmacklosigkeit geleistet. Je dicker der Prügel, desto gröüer der Schick. Auf dem Griff mußte mindestens ein Hund oder ein Papagei sitzen, oft ein Chinese oder ein Buddah, je nach Charakter und Laune der Besitzerin. Und doch gibt es wunderschöne, einfache Griffe aus Horn in guten Formen, zum Ton der Seide abgestimmt. Dann einfacher Schildpattschmuck, kurz, auf all den besprochenen Modegebieten wird unerhört viel Schönes, fein Empfundenes geschaffen, es erfordert nur viel persönlichen Geschmack, um das wahrlich Schöne zu sehen. Viele Frauen finden instinktiv immer das Richtige, den anderen muß man helfen, das zu erlernen, was anderen mühelos eigen ist. Man muß sie sehen lehren, in der Mode, wie überhaupt im Leben. F. H.-K. ^ocfclecfejf» David Kl'.\ST.lIOBELf'A BRIK jACQUistt wiiiLis, wirar, i., \\om./i:ii i: sii. ai REICHHALTIGES LAGER IN: SCHLAF-, SPEISE- UND HERREN¬ ZIMMER, KLUB- UND SALONGARNITUREN. SPEZIALABTEILUNG FÜR BÜROMÖBEL-ERZEUGUNG Gowitfeh**. tfbahnvtrJQ pilllllllllllllllllllH 1 MESSING- UND EISENMÖBEL, 1 I KINDERWAGEN 1 I HERBERT FRITSCHE, WIEN 1 § V., MITTERSTEIG 22 I , DOMGASSE 2 § WMM v/////////////////. JELL1MEK WIEN VH. BUK/ÖGASSE5 XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX PEUHAUt t-^Cft tm* WIEIII* VBäCKERITB.O LEIPZIG-PARIS w EIGENE WERKSTATTEN FÜR FEINE PELZKONFEKTION MODERNISIERUNGEN UND REPARATUREN SOFORT

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