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Neue jüdische Monatshefte · 1919-06-25 · Heft 18 (25.6.1919) · p. [Seite]

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Journal
Neue jüdische Monatshefte
Volume
1918-1919
Issue
Heft 18 (25.6.1919)
Article
Fragen des Galuth
Date
1919-06-25
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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M(2M€ JiÄdhe M<m©fidkgiS'<3 Z©&dhas§ för Politik, Wirtschaft und Lif crahsr in OsJ nsnd Wesi EraAdat swdrnal Im Mono* unter Mitwirkung von Alexander EHasberg / Dr. Adolf Friedemann Geh. Jus&arcd Dr. Eugen Fuchs / Prof. Dr. Frans Oppenheimer. Mitbegründer von Hermann Cohen IHIUmNllltlMMI!!mtl!l!ll!l!!331t!l!mHISIilim III Jahrgang 25. Juni 1919 Heft 18' lllMllillliniinii!!l!nilllIll!ISIII!lini!!I!in!l!!ll!IIIIII!!j||||IIJ||l!l!!!MJI!l!M!l!l!llt!l!fM!n^ Diese Zeitschrift ist ein offener Sprechsaal für Jedermann« Für den Inhalt der Artikel übernehmen die Autoren selbst die Verantwortung iMiunmiiäimtminiinniiiijmiiiniuim Alle redaktionellen Sendungen wolle man an Herrn Dr. Wlad. W. Kaplun-Kogan, Breslau 16, Auenstr. 13, richten Fragen des Gallith Von Dr. Abraham Schlesinger, Buchau a. F. II. \ Wir erhoben die Forderung", dass in Zukunft, wenn es ein jüdisches Kulturzentrum gibt, die zwei ersten Typen, von denen die Rede war, in der westlichen Diaspora die vorherrschenden werden sollen. Es ist im allgemeinen die zionistische IFeberzeugung, dass die „Funktion" Erez Israels für das Diasporajudentum darin besteht, ihm neue Lebenskraft zuzuführen, es zu stärken und zu verjüngen. Selbstverständlich geht aber die Nldaimg nicht dahin, dass die Diaspora judenheil nun untätig auf das Wunderbare von Palästina her warte; sie hat .'vielmehr die Hauptarbeit selbst zu leisten. P^as in Erez Israel geschieht, soll ihr einheitlich vorbildliche Anregung sein zu eigenem Tun. Um also jener Forderung zu genügen, bedarf es eifrigster „Galutharbeit" in ganz anderem Masse und Umfang, wie es bisher zumeist geschah. Was ist zu tun? Auf welchem Wege kommen wir allmählich zu öen höheren Doirchschnittstypen der westlichen Diasporajudenheit? Wie schon dargelegt wurde, handelt es sich für die deutsche Judenheit bei der Frage im wesentlichen um die Arbeit auf geistig* kulturellem Gebiet.7) Es können drei Hauptziele der geistigkulturellen Galutharbeit festgestellt werden: 1) Hebraisierung. 2) judai* cierung. 3) Verbindung mit Erez Israel 1) Natürlich kann niemand gezwungen werden, Hebräisch zu lernen. Aber dahin ist zu wirken, dass in jeder jüdischen Gemeinde Deutschland? 7) Dass ergänzend! auch 'auf anderen Gebieten, wie Bevölkerungspolitik, Sozialfürsorge usw. viel zu tun 'ist, soll ausdrücklich betont sein. Aber diesen Aufgabenkreis' zu erörtern, bin ich nicht befugt.

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