Neue jüdische Monatshefte
- Journal
- Neue jüdische Monatshefte
- Volume
- 1917-1918
- Issue
- Heft 24 (25.9.1918)
- Article
- Briefe eines deutschen Juden im Auslande
- Date
- 1918-09-25
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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«L \j(2yJlu^> f^' %o V( 7\/7 fi Vt /Pfi jmdmmsz tmrnmmkäQ ' Zeitschrift für Politik,.WirfsdiaÖ und LIferafur in Ost und West Erschein! zweimal Im Mono? unter Mitwirkung von Alexander Eliasberg / Dr. Adolf Friedemann Geh. Justizrai Dr. Eugen Fuchs / Prof. Dr. Franz Oppenheimer Miibegründet von Hermann Cohen ■tiBii**£siiiiiiiiiiiifitiiiitiitiiiiitiittiiititiiitiiiitiiiiiieitiiitiiiitiiiiiMrtiTiii>tiiiittstittaitiiiitiiiiiiiiitttiiiiai itintttiiiiiitiL*rititii t»tiifitifittiitiiiiisttit9xif tritt irs IL Jahrgang 25. September 1915 Heß 24 iiiiiuitiiiimmiiiiiiiiiiiiimmiiiimiiiMiiiiimtiiiM^ Diese Zeitschrift ist ein offener Sprechsa&l für Jedermann, für des Inhalt der Artikel übernehmen die Autoren selbst die Verantwortung Briefe eines deutschen Juden im Auslände Von * * .... „es hätte manches anders gemacht werden können und daß darüber hie und da Mißstimmung herrscht ist kein Wunder/' (Hede des Deutschen Kaisers an die Kruppschen Arbeiter am IL September 1918.) S||g^!\er Artikel des Herrn Prof. Oppenheimer in Nr.. 23 der 9 "pQlfv »^euett Jüdischen. Monatshefte" vom 10. September 1918 hat viel Beachtung gefunden. Es war zum ersten Male seit Beginn des Krieges, daß von deutsch-jüdischer Seite klar ausgesprochen wurde, was so viele im Auslande empfinden. Der in Deutschland herrschende Antisemitismus muß von deutscher Seite selbst bekämpft werden und man hat lange Zeit nicht verstanden, weshalb diese Bekämpfung nicht öffentlich und in schärferer Form erfolgte, als bisher. Vielleicht lis^t * der Grund für diese Zurückhaltung in der Rücksicht auf die äußeren politischen Verhältnisse. Das ehrt den Patriotismus der deutschen Juden, aber gerade die äußeren Verhältnisse bedingen — wie des weiteren auszuführen sein wird —, eine Klarheit in der Judenfrage, die in der Stellungnahme der deutschen Kegierung und der Verwaltungsbehörden völlig fehlt. Gestatten Sie .deshalb einem im Auslande weilenden Juden, heute das Wort zu nehmen, dessen Herz bedrängt ist. Es scheint, daß, war. jetzt in den Äußerungen maßgebender Persönlichkeiten in Deutschland zutage tritt: ein Nachdenken über die gemachten Fehler und ein Zugeben von Schwächen in der deutschen Politik der letzten Jah.te; eine Stimmung vorbereitet hat, die bisher fehlenden Erkenntnissen zu«