Neue jüdische Monatshefte
- Journal
- Neue jüdische Monatshefte
- Volume
- 1917-1918
- Issue
- Heft 3-4 (10.11.1917)
- Article
- Zur Jahrhundertfeier unseres Graetz
- Date
- 1917-11-10
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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fcj Hie MaDimaMtsü c^V^? Zeitschrift für Politik, Wirtschaft und Literatur in Ost und West Erscheint zweimal Im Monat unter Mitwirkung von Geh. Reg.~Rat Prof. Dr. Hermann Cohen / Alexander BSesbcrg Dr. Adolf Friedemann / Geh. Jusiizr&t Dr. Eugen Fuchs Prof. Dr. Franz Oppenheimer ciif iittttiif tri ttf itf f tt r trrititftii tttftttiititrtfitttitif mi tfrerifittttttittifiritiff i tritft t tnrtitf t ittfiif f tt i ntriertrriii Ii ti ftniriiiiiitftif niiimifut it 11 itti Mmntttitttim 11 IL Jahrgang 10./25. November 1917 Hei 3/4 ifiMiiimutuiiMJitfj (tt]fi)iitiiitfitiMiiiitttiitMiiitftn»in ti tittiirtTiiitiniitiiniti u iiMtitiiirtiiMiMiiiiirflittittitiitMriMifiiifiitiitiiTttiint tt u irttitctfiMitMiinin Diese Zeitschrift ist ein offener Sprechsaal für Jedermann. Für den Inhalt der Artikel übernehmen die Autoren selbst die Verantwortung Sonderheft: Heinrich Graeiz und die jüdische Geschichte ir wollen zum 100. Geburtstage Graetz' nicht nur Beiträge fc^ä^M über ihn und sein Werk bringen» Wir glauben in seinem tWeI^/(P Geiste zu handeln, unsere große Verehrung und unseren tiefen. Dank, die wir ihm schulden, am besten dadurch zum Ausdruck zu bringen, daß wir in dem ihm gewidmeten Hefte auch die jüdische Geschichte zu fördern suchen. Zur Jahrhundertfeier unseres Graetz Von Hermann Cohen, Berlin £|7pf|ei der für alle inneren Fragen des Judentums annoch für uns be- ^iNr stehenden Lage ist es nicht zu erwarten, daß das Gedächtnis SiÜÖS unseres großen Historikers von der allgemeinen Geschichtswissenschaft gefeiert werden wird. Wie aber» alle nur reagierenden Gefühle ohne positive Fruchtbarkeit sind, so dürfen wir auch bei diesem feierlichen Anlaß uns solchen nicht hingeben, dürfen uns den Blick nicht verengen lassen, sondern um so sorgsamer vielmehr müssen wir bedacht sein, das Andenken dieses Großen in Israel klar und unbestochen immer zugleich aus dem Gesichtspunkte der allgemeinen Wissenschaft zu feiern. Graetz .vereinigte in sich alle die vielfachen Vorbedingungen der geschichtlichen Forschimg und Darstellung. Man bedenke, wie verschiedenartig die vielen Aufgaben sind, die vom jüdischen Universalhistoriker gefordert werden. Und schon dem Umfange seines Gebietes nach mußte er zu diesem Charakter des Universalhistorikers emporwachsen. Da ist zunächst die biblische Geschichte, welche die vollständige Fachkenntnis des Alttestamexitlers voraussetzt. Als ein solcher