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Neue jüdische Monatshefte · 1917-05-10 · Heft 15-16 (10.5.1917) · p. Seite 486

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Journal
Neue jüdische Monatshefte
Volume
1916-1917
Issue
Heft 15-16 (10.5.1917)
Article
Jüdische Märchen [Rezension]
Date
1917-05-10
Page
Seite 486 (sequence 3)
Language
German
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486 teuer bezahlen durch Einbuße ihres weiblichen Reizes. Viel häufiger erscheint das gepriesene Weib der Bibel: die Lebenskluge, Selbständige, die auch dann noch Rat weiß, wenn der Mann verzweifelt. Auch' hier kehrt jene soziale Umwertung wieder, die wir schon bemerkten. Das Märchen erbarmt sich der Verachteten, wie des geringen Mannes, so dor verfemten Frau. Eino Dirno beschämt den Lieblingsschliler Rabbi Akibas; eine andere, die zum Judentum übertritt, wird die Stammmutter von Weisen und Schriftkundigen. Hier scheint die Ethik des Märchens sich mit wichtigen Strömungen des jüdischen Geisteslebens zu berühren: der Empörung des Gefühls gegen den Verstand, des Tuns gegen das Lernen — des Chassidismus gegen die Rabbinen. Bath Hillcl. £>ie 3roif eftenf cfjetite für 5ie 5%$$u(to erf cfjtdbungen unb 4!/2°/o S^a^antDeifungen bet V. äriegsanfeige tonnen w>m 21. mai b. 3& oft in bie enbgüftigen 6täcfe mit 3in#fd)einen umgefaufdjt werben. ©er Umföufcf) fmbef bei ber „lfmfaufd?jlet(e für t>k £negtfan(eif?en", *3tvim 3B 9, 25el?renffr<$e 22, flfatfc Sfoßerbem übernehmen fämfftd)e Md)t< feanfanfTatfen mit ^affeneinriebtung bte?um 15. $ot>emöer 1917 bie foffen» freie Vermittlung beö Umfaufdjeä :ftad? biefem 3^pnnff Tonnen bie 3^if^cn< , fd)eine nur nod) unmittelbar bei ber „Umtaufc&ffefle für bie firieg*'* anleiten" in Berlin umgetaufd)t werben. £>ie SuMfdjenfdjeine jjnb mit 23er3eid)nifTen, in bie'ffe nad? ben betragen unb innerhalb tiefer nad) Der Sftummernfofge georbnef cinsufragcii fmb, toafjrcnb bor 33ormitfaggbieni1flunben bei ben genannten ©feften einzureichen. Sur bie 5 % ^eidj^an(eil)e unb für bie 41£ % ^eidj^fdjafjanmeifungen fmb befonberc Äümmernoersei^nifTe auszufertigen; gormufare hierzu ftnb bei äffen rftcid^knf* <m{?a(fen ert)ä(ffid>. Firmen unb Mafien l)aben bie Don ifynen eingereihten 3u>ifd)enfd)cinc red)t£ .o&erfatö ber ©tüdnummer mit iftrem Jirmenffempel 3U Derfeljen. #on ben 3toifd)enfd)einen für bie L, III. unb IV. ^riegetantetfte ij! eine größere Sfajattf nodj immer nid)t in bie enbgüftigen ©füde mit ben bereife feit i. 9Iprif 1915, l. Dffobcr 1916 unb 2. 3anuar b. 3& faltig getoefenen 3in£f$einen umgetaufdjt tporben. £>ie 3nf)aber werben aufgeforbert, biefe 3tPifd)enfd)eine in ifyrem eigenen 3ntere(Te mögtidtf bafb M Der „Umtaufd?* ffette für Me ^degsanleifyen", Sertin 2S8, 3ef?renf!ra&e 22, sum Umtaufe? einjureidjen. v, . . Berlin, im 3JTat 1917!Kei406attf^treffDrtttm ___ff a&enfUin t>. ©rimm Verantwortlich für die Schriftlei tun ff: Martin Goetz, BcrUn-Charlottenburg. Verlag der Neuen Jüdischen Monatshefte, Berlin-München. Martin Goetz. Nachdruck der Bei trüge den Taffoszeituncren mit genauer Quellenangabe gestattet. Gedruckt bei Julius Sittenfeld, Hofbuchdrucker., Berlin W.

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