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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1920-01-01 · Heft 2 · p. Seite 131

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
64 (1920)
Issue
Heft 2
Article
Zur Ortsnamenkunde Palästinas
Date
1920-01-01
Page
Seite 131 (sequence 9)
Language
German
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Zur Ortsnamenkunde Palästinas. 131 קידייאי j. Sabbat I,6 ־ ist kein Ortsname1), sondern ״Dorfbewohner“ 2). קנייה j- Terumot VIII, Ende ist kein Ortsname3) (בצלי קניה). Seine Bedeutung ist mir unbekannt. רגלים Mittelalterliche Kommentatoren wollen םי דגלים in der Barajta Keritot 6a, j. Joma IV, 5 als ״Wasser der Rögelquelle“ (bei Jerusalem) verstehen. Doch sagt j deutlich: ' .שאין מכנסין ריח רע לעזרה מפני הכבוד שאינא bei Neubauer 398 (und Thomsen, Loca säncta 104• laawj) ist kein Ortsname, sondern fehlerhafte Schreibung des Personennamens שאילא (hebräisch שאול). S. über den Amora R. Jochanan b. שאילא Bacher, Ag. p. A• III. 591 f. שבשא R• Jinneja ד־שבשא Koh. r. 10,5, Echa r. 5,16: דשבשב ist kein Ortsname; vgl. j. Sota IX, 15, wo man die richtige La. findet: .ר׳ ירמיה שיבשב ולבש עטרה תורמוסייא j. Berakot 11, 3. Im Namen des R Jakob ,ת glaubt man seit Neubauer (279) die Heimat des Genannten zu finden und diese mit dem nördlich von Jerusalem gelegenen Turmus saje4) gleichzusetzen (Buhl, Geographie Palästinas, 175). Die richtige La. ist תורמוסרא d. h. thermasarius (Bademeister5). נ) Komm. .קרבן העדר; Hirschensohn, S. 214. 2) Richtig Komm. בני הכפרים :ם״מ. 3) Hirschensohn 215. —-Dagegen ist קיכי M. Ahilot XVIII, 9, das Neubauer S. 275 mit Wadi Kanah, Büchler aber (JQR, XIII, 687) in *קמרי korrigieren wollte, kein palästinischer Ortsname, sondern bezeichnet eine bestimmte arabische oder nabatäische Gegend, mit der das Gebiet von קיני in Genesis 15,19 gleichgesetzt wurde, vgl. die Targumim z. St. und die darauf bezüglichen Stellen in Agada Tann. II, 40, Anm.' 1. 4) Der Name bedeutet etwa: Wolfsbohnenort. Ähnlicher Name Teil el turmus im Distrikt Gaza (ZDPV, II, 162). 5) Krauß, Talm. Archaeol. I, 679, Anm. 149. (Schluß folgt.) 9

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