Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 62 (1918)
- Issue
- Heft 3
- Article
- [Nachricht] / Zoller, Israele
- Date
- 1918-01-01
- Page
- Seite 276 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- correspondence
- OCR quality
- 71% known words query
- IRI
…/2829132-2829887-2829891--43339-2894718- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
276 KurzelMitteilungen. nicht nur aus der Angabel'jr^, sondern auch, wie mir scheint, aus der Silbeneinteilung in manchen Stehen ersichtlich, z. B. Str. 15 -בישטי אלייא (besti-aüa); str. 18 איננא - טיבנצא; Str. 20 שימי-דטו. Zu der von A. besorgten Trans skription des Textes — eine wahrhaft schätzenswerte Leistung — sei Folgendes bemerkt: Str. 7, Zeile 3 קאלו סואי נומי אבירו סקורדאטו wird von a. umschrieben: »Che (?) io suo nome ebbero scordato.« Statt dessen lese ich: Chfa 10 suo nome avero cordato.« Die Form »ebbero« wird unser Dichter schwerlich gebraucht haben. Dasselbe gilt von Str. 10 אבירו דסירטטו — avero desertato, ebenso in Str. 2g, Z. 1. — Str. 11, Z. 1 ספר יקארו (von A. nicht entziffert) ist sprecaro zu lesen. — Str. 14, Z. 2 ist בונדירי vendere. — in str. 16, z. 2 und 3: למטי פריגא דיאו קי פורשי דיאר לריאה לנוטי טנטו סקוריאה umschrieben mit: »La notte prega Dio che forse (fosse?) dia »Lo dia, la notte tanto scuria (= scura?)« halte ich die Emendation von פורסי in 1) פוססי. fusse) für notwendig; der Sinn ist nämlich zweifelsohne Deuter. 28,67 entnommen. Der darauf folgende Vers scheint sagen zu wollen: Der Tag und die Nacht sind im selben Maße (tanto gleichbedeutend mit altrettanto) finster. — Str. 1g, Z. 1 לו סיניורי דלסורו מיציאחי umschrieben: »Lo signore de la soro . . .« ist mit messiaro zu ergänzen. Der Sinn ist dann der folgende: der Herr, der Eigentümer der Schwester, verkaufte sie usw. — Str. 24, Z. 1 ist die Emendation überflüssig. — Auch Str. 38, Z. 1 ist die Änderung von נאני in פאוני unnötig: ich lese: E drizza strade in ogni canto. — Auch Z. 2 lasse ich אדרונארי — es ist dies die gewohnliche Metathesis des r — unverändert. Triest. Dr. J. Zoller. Ich benutze den Anlaß, um die einschlägige Stelle aus unserem cod. 70 (früher Cod. Saraval LXVIII) hier mitzuteilen. Fol g4 a lesen wir zuerst, wie bereits Zunz (Ritus 82) angibt, aramäisch: הקול כל עמא הבו דעתכון למשמע קידוש ירחא הדין כמה דגזרו אבהתנא מרנן ורבנן הבורא קדישא דהוו יתבין בארעא ישראל דאית לן ר״ח פלו׳ בכך וכך בשבת חשבוניה ומנייניה סימנא טבא עלנא ט יום פלו'. Dann heißt es: »וכופלו בלשון יון« und darauf wie folgt: טין פיונין אולוש אולאויש א'!טקו'שומי .קתויש אוסישן איקןריאימון אירבןדי אימון הבורא ט ואיו אפואיק ובישן אי׳קטי יךושלם אכוטי ־ר״ח ביום פ׳לו׳ טוקישיפויש טו ר״ח מיום פלו׳ אוהב״ך נמ'׳$זטו_קטי הימן טוב Ich wage wie folgt zu transskribieren und bitte sachverständige Leser,