Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1917-01-01 · Heft 3 · p. Seite 313

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
61 (1917)
Issue
Heft 3
Article
Der Briefwechsel zwischen Isak Noa Mannheimer und Leopold Zunz
Date
1917-01-01
Page
Seite 313 (sequence 21)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
96% known words query
IRI
…/2829132-2829881-2829885-2894166--42834-2894251
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

. Der Briefwechsel zwischen Isak Nöa Mannheimer u. Leopold Zunz. 3i'3 sind und zu haben; b) was ist etwa bei Leichenbegängnissen zu tun? c) ob ich als Prediger von der Regierung anerkannt bin? d) können Sie mir zehn angesehene und wohlhabende Mitglieder des Vereins nennen, deren Unterschreibung des Contractes ich fordern darf? c) welche Linie habe ich inbezug auf Orthodoxie zu beobachten? Teilen Sie mir Ihre Ansicht ‘mit über »Glauben«, »Fragen,« »Rasieren,« »in die Synagoge gehen« »die לבנה benschen« etc. auch bloßen Hauptes gehen. Eine Meinung Schmid’s, mein Buch betreffend, möchte ich bald haben. Doch ich muß hier aufhören und bitte nur noch um Antwort so bald als möglich, da meine Antwort nach Prag vom Einlaufe Ihres Briefes abhängt und ich sehr gerne die nächste Woche von Ihnen schon Rat haben möchte. Leben Sie wohl. Der Ihrige Zunz. Berlin, 9. Februar 1835. Herrn Prediger Mannheimer hochw. zu Wien, 18. Mannheimer an Zunz. d. d, . . Februar 1835. Verehrtester Freund, Ich würde mir eine Gewissenssache daraus machen1), Sie auch nur einen Posttag warten zu lassen. Nur müssen Sie meinem trüben Augenlichte Manches zu Gute halten, da ich wohl schreiben [kann], aber das Geschriebene schwer überlese. Was die angeführten Punkte betrifft, so dürfen Sie nicht außer Acht lassen, daß Sie mit Privatleuten zu thun haben. Nominal sind die Leiter des Unternehmens, die bisher schlecht genug ihren Eifer bewiesen haben, Leopold Edler von Lämel, soi disant Präsident des Vereins, und M. I. Landau, der Schrift־ steiler und Vorsteher. Lämel ist sehr indifferent, wünschst vielleicht eher das Unterbleiben der Sache als die Ausführung ג) Gedruckt bei Maybaum a. a. O: S. 40 f. — 2, II M. 23, 7.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.