Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 61 (1917)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Lazarus Bendavid
- Date
- 1917-01-01
- Page
- Seite 183 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Lazarus Bendavid. 183 als Programm dienen sollte für die von ihm angekündigten Vorlesungen über Smiths Werk vom National-Reichtum 1). Er beteiligte sieh durch zahlreiche Beiträge als Mitarbeiter an den angesehensten Zeitschriften, an der Berlinischen und der Deutschen Monatsschrift, an den Horen2) und dem Archiv der Zeit, und im November 1802 hat er die Redaktion des politischen Artikels in der Haude- und Spenerschen Zeitung übernommen3). Auch als Dichter hat er sich versucht in einem Roman, den er unter dem Titel: »Ferdinand und Madam Weber« in der von Alxinger herausgegebenen Österreichischen Monatsschrift4) veröffentlicht hat und in einem Lustspiel, das sich in seinem Nachlaß befindet5). Mit einer Abhandlung aus dem Gebiet der Farbentheorie6) eröffnet Bendavid seine schriftstellerische Tätigkeit7). Bald darauf läßt er das Schriftchen: »Über die Parailellinien. In einem x) Das. S. 103 Anmerk. 2) Über griechische und gothische Baukunst Horen 1795, B. 3, S. 87—102. 3) Selbstbiographie S. 70. Bekanntlich hat auch Zunz eine Zeit lang an dieser Zeitung mitgearbeitet. 4) Österreichische Monatsschrift, Jahrg. 1794. 5) Der Titel lautet: »Sophia, oder Rache macht ihn tugendhaft. Ein Original-Lustspiel in Prosa und fünf Aufzügen.« ®) Ob die sieben Hauptfarben schon die einfachsten sind. Brie an meinen Freund Herrn M. Berlinische; Monatsschrift 1785, B. 5, S. 457. In einem dem Nachlaß beiliegenden Verzeichnis wird angeführt: »Ein Brief an Zelter über Goethes Farbenlehre: darunter eine (von Zelter verfertigte?) Abschrift von Goethes Antwort.« Ich habe nur eine an Zelter gerichtete Notiz, die Farbenlehre betreffend, auffinden können. Unzweifelhaft handelt es sich um die durch Zeiteris Vermittlung an Goethe gerichtete Anfrage Bendavid’s, deren Goethe in einem Briefe vom 2. April 1829 (Briefwechsel zwischen Goethe und Zelter, B. 5, S. 199) Erwähnung tut, und um die diesem Briefe beiliegende Auskunft, in der Goethe auch seinem Unmute Ausdruck gibt über die geringe Beachtung, die seine Farbenlehre bei den Fachgelehrten gefunden habe. 7) Selbstbiographie S. 5t.