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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1917-01-01 · Heft 2 · p. Seite 103

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
61 (1917)
Issue
Heft 2
Article
Der Briefwechsel zwischen Isak Noa Mannheimer und Leopold Zunz
Date
1917-01-01
Page
Seite 103 (sequence 15)
Language
German
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per Briefwechsel zwischen Isak Noa Mannheimer u. Leopold Zunz. 10? habe ich das Geschäft übertragen, dem Verein vorläufig meine Annahme des Predigeramtes bei dem dortigen Bethause privatim anzukündigen; und daß ich sodann kein so träges Ehrenmitglied sein werde, verspreche ich Ihnen hiermit ernsthaft. Von den Sine Curen bin ich ohnehin kein Liebhaber — aber bisher war es wirklich nicht Trägheit sondern absolute Unmöglichkeit. — Als Litterator danke ich Ihnen herzlich st für Ihre Abhandlung über Raschi, die wie ich hoffe, mehrern ähnlichen gelehrten Arbeiten von Ihnen nur vorhergegangen ist; so wäre denn doch einmal zu hoffen, daß auch wir mit unserm Inventarium und Vermögen anfangen hauszuhalten, — und Alles hübsch ordentlich zu buchen — bisher mußte man nach Allem suchen als wollte man eine verlorene Nadel aus einem Fuder Heu herausklauben. Der Umstand war um so mislicher, weil zu einem solchen Geschäft, als critischer Buchhalter — eine ganz besondere Geistesanlage gehört — wie viele gab es noch unter den Gelehrten, die Geschmack — Geduld—und Scharfsinn vereinigten? Unter uns Juden sind Sie sicherlich der Erste, der die schwierige Aufgabe zu lösen weiß —• und so wie überhaupt das הוציא יקר (1מוולל ein schwieriges Geschäft ist. Doch darüber mündlich ein Mehreres, so wie überhaupt von dieser Ihrer gründlichen Abhandlung und ihrem Zubehör; denn in diesem Heft glänzt Ihre Arbeit hervor ut sol aut luna inter sidera minora. — Daß Dr. Kley seinen Tribut nicht bezahlt hat, ist doch wahrlich unrecht. Aus Wien hatte ich Briefe, und da höre ich denn mit Vergnügen, daß die Todten wieder auferstehen, dann ist aber eben in diesem Zustande die Sorge und die Pflege um so wichtiger —* und wo ist der Wärter, der sich zu dem sicher nicht undankbaren Geschäfte hergiebt? Noch hat sich meines Wissens Niemand'gestellt. Ich wüßte nirgends, wo man glücklicher leben könnte als eben dort in Wien; ich weiß keine Handlung, die ich so bereue als mein damaliges Fortgehen, ich hatte das (2 היהפוך כושי.עורו ונמר חברברותיו vergessen — sonst hätte ich sicher jene schönen Aussichten dem ungegründeten Wahne, l) Jer. 15» 19* *> Je*״23י13 .־

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