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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1916-01-01 · Heft 6 · p. Seite 477

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
60 (1916)
Issue
Heft 6
Article
[Rezension]
Date
1916-01-01
Page
Seite 477 (sequence 2)
Language
German
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Besprechungen. 477 die Stettiner Ausgabe der Buxtorfschen Bibelconcordanz, Nur sind im vorliegenden Druck die Buchstaben ungleich zierlicher, schärfer und deutlicher lesbar. Bemerkungen über etwaige abweichende Lesarten sind im ersten Heft unmittelbar unter dem Text hinzugefügt. Sie sollen, um den Gesamteindruck nicht zu stören, in Zukunft nur am Ende jedes Bandes zusammengestellt werden. Die »deutsch-holländische Palästina-Verwaltung« hat dem Vf. die nötigen Typen und allen technischen Zubehör zur Verfügung gestellt, damit er den sehr komplizierten Satz unter eigener Aufsicht druckfertig herstellen könne. Später hat der großzügige Warschauer Buchhändler Jacob Ramberg den Verlag übernommen. Der Subscriptionspreis für den ersten 500 Seiten starken Band beträgt 15 Frcs. Mir liegt davon bisher nur das erste Heft in Stärke von 120 S. vor. Es reicht von א bis אינו. Aufgenommen sind erfreulicher Weise auch die Eigennamen und Partikeln. Ein zuverlässiges Urteil über die Brauchbarkeit und Gewissenhaftigkeit der Leistung ist natürlich erst durch längere Benutzung zu gewinnen. Einen vorläufigen Maßstab dafür habe ich mir aber durch den Vergleich mit dem Torso einer gleichen Arbeit, die unsere Seminar- Bibliothek handschriftlich aufbewahrt, verschafft. Der Lehrer Moritz Piorkowsky (aus Ostrowo, st. in Galatz am 28. September 1865), der Verfasser einer Partikel-Konkordanz zur hl. Schrift, deren erste Niederschrift unsere Seminar-Bibliothek nnd deren Reinschrift jetzt das Britische Museum besitzt, hat, wie ich im Jhrg. 1898 der MS. (S, 529ff.) mitgeteilt habe, auch eine Mischuakonkordanz angelegt. Sie erstreckt sich nur über!1/2 Mischna-Traktate und eine vergleichsweise geringe Anzahl von Stichworten. Immerhin kann schon in diesem engen Bezirke die Vollständigkeit und Zuverlässigkeit der einen Arbeit an der anderen gemessen werden. Ich habe dabei gefunden, daß beide mit peinlicher Gewissenhaftigkeit gearbeitet haben. In der ungeheuren Masse von Zitaten hat Kasowsky gar nichts anzuführen vergessen und s. v. אבל. nur die beiden Stellen Ber« III, 5 und Peah III, 5 übersehen. Ich stehe mit Staunen und Bewunderung vor dieser Leistung. Und nun höre man die Schilderung von der Arbeitsweise des gelehrten Herausgebers, wie sie in der in Jerusalem erscheinenden Zeitschrift החרות Nr. 126 vom 13. Febr. d. J. entworfen ist. Dort lesen wir nach einer von Herrn Rabb. J. HJorowicz] erschienenen Übersetzung folgendes: »Weit entlegen in einem engen Gäßchen der heiligen Stadt findest dü

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