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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1916-01-01 · Heft 3 · p. 227

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
60 (1916)
Issue
Heft 3
Article
Quisquilien
Date
1916-01-01
Page
227 (sequence 1)
Language
German
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IRI
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Quisquilien. Von 1mm. Löw. 1. Proceedings of the Society of Biblical Archaeology. Dec. 1012. 308—315. Naville bespricht Gen. 13, 10 באבה צער. LXX hat hier Zoyopa, sonst und loydp. Man hat entweder צען (Pes.) einsetzen oder כארץ מצרים als Glosse streichen wollen. Naville identifiziert dieses Sö‘ar sehr ansprechend mit Djar, der ägyptischen Grenzfestung gegen Palästina, am östlichsten Nil arme. 2. Proceed. a. O. 186: Seti I marschiert von Djar nach dem Süden Palästinas. Genannt werden drei Ortschaften: ln u amu, Kaduru und Lemenen (oder Remenen). Die drei Ortschaften müssen nach Naville nahe beieinander liegen, und Naville weist sie im Texte der LXX (Jos. 15) nach: Inuamu ist Iamnia, (Jos. 15,46 le^vat für ימה!) Kaduru ist גדרות (Jos. 15,41) Katra, Lemenen ist Asava (Jos. 15,11.42 lxx für יבנאל und לבנה). Die Bevölkerung von Lemenen fällt auf dem von Naville beigegebenen Bilde (PI. XXI) Akazien (ash), und Aaronsohn berichtet ihm, daß prächtige Akazienbäume von einzelnen Acacia albida Büschen abgesehen, nur »in the Shephelah, North of Gaza, at Mughar, East of Iabneh and North-East of Katra« Vorkommen. Das ist genau dieselbe Gegend, in der auf der ägyptischen Darstellung die Leute von Lemenen Akazien fällen. Die Übereinstimmung ist überraschend! Übrigens schrieb mir der kürzlich (24. XI. 1911) verstorbene Prof. Ascherson, Aaronsohn habe zwischen Haifa und Nazareth einen Bestand von Acacia laeta, schettah (שטה) genannt, entdeckt. Eine Akazienart, bei מגדל צבעייא erwähnt (Klein, Beitr. z. Geogr. Galiläa’s 82n), wächst nach Dalman (LZB1. 1912, 1188) jetzt noch in der betreffenden Gegend. Die Fahrstraßen zu den jüdischen Ortschaften am Krokodilfluß sind meist mit Zäunen der Acacia Farnesiana eingehegt, י 15

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