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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1915-01-01 · Heft 2 · p. Seite 81

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
59 (1915)
Issue
Heft 2
Article
Neuaufgefundene römische Inschriften aus einer jüdischen Katakombe
Date
1915-01-01
Page
Seite 81 (sequence 5)
Language
German
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Neuaufg^fundene römische 1 nsch:•־iften a. ein. indischen Katakombe. 81 Jahre der jüdischen Religionsgemeinde angehörte. Mit der Aufnähme in das Judentum ging eine Namensänderung Hand in Hand. Sie erhielt den Namen Nuen, der nach meiner Meinung eine Ent- Stellung des Namens Noemi ist. Der römische Steinmetz, der die Inschrift einmeißelte und nicht Hebräisch verstand, hat in dieser Weise das ihm unverständliche Wort sicherlich verunstaltet Die Grabschrift wurde ihr von ihrem Patron, der sich nicht nennt, gewidmet; sie war also eine Freigelassene. In einer anderen Inschrift führt eine Proselytin Beturia PaulLna Constituia den Namen Sarah und den Ehrentitel »Mutter der Synagogen des Campus und des Volumnius«. Wir schließen mit einer Grabschrift, die in schlichter Weise das Lob einer Mutter verkündet, welche ihr Kind selbst stillte. Das Selbstnähren der Mütter scheint weder in Italien noch in Griechenfand die Regel gewesen zu sein, so sehr es auch Männer wie Favorinus nnd Plutarch empfahlen. Die übliche Wunschformel: »In Frieden« ist in griechischer Sprache hinzugefügt. Monatsschrift, 59. |ahrgang. 6

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