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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1914-01-01 · Heft 3 · p. Seite 358

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
58 (1914)
Issue
Heft 3
Article
Das Königlich Westphälische Konsistorium der Israeliten
Date
1914-01-01
Page
Seite 358 (sequence 33)
Language
German
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358 Das Königlich Westphälische Konsistorium der Israeliten. Leben Sie recht wohl und seien Sie versichert, daß ich stets Hochachtungsvoll bin u. bleibe der Ihrige M e r k e 1. Der Brief vom 5. präs. kommt hierbei. Wie ist ,s mit Kirchmaier? etc. Zu den verständigsten und vorsichtigsten Gläubigern scheint Geisel Jesaias Rieberg, ein angesehenes Gemeindemitglied, gehört zu haben1). Er hatte vom Konsistorium 312 Thaler 19Y2 Groschen zu fordern und erkärt darauf, mittels erstandener Mobilien 92 Thaler erhalten zu haben. Er hatte also noch 220 Thaler 19l/a Groschen zu fordern, darauf aber bereits im Oktober 1S13, nach der Leipziger Schlacht, auf den Betrag von 1200 Franken lautende An- Weisungen auf verschiedene Syndikate empfangen2). Eine auf das Syndikat Eschwege über 300 Franken lautende Anweisung gibt er am 24. Juli 1814 zurück und verspricht den Überschuß der restlichen 900 Franken nach erfolgter Einziehung dem Konsistorium zurück zu zahlen2), eine ein wenig stark ironisch klingende Versicherung, da er doch sicherlich die Rolle des Konsistoriums als für immer ausgespielt angesehen haben wird. *) Über Ihn oben S. 341 f. Vgl. auch weiter. ־) Die Anweisung auf Eschwege wurde am 28. Oktober 1813 ausgestellt, also kurz nach der Völkerschlacht, die auch das Schicksal des Königreichs Westphalen besiegelte. Gern. B. betr. Konsist.-Schule Nr. 17. Nr. 27 enthält Aufzählung der an G. J. Rieberg überlassenen Effekten, deren Betrag von 92 Thalern auf seine Forderung abge• rechnet werden soll. (Schluß folgt.)

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