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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1914-01-01 · Heft 2 · p. Seite 179

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
58 (1914)
Issue
Heft 2
Article
Das Königlich Westphälische Konsistorium der Israeliten
Date
1914-01-01
Page
Seite 179 (sequence 2)
Language
German
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Das Königlich Westphälische Konsistorium der Israeliten. 179 seiner Vaterstadt gewirkt1 * * * S. * * * * * II,), bis er 1789 den für ihn so verhängnisvollen Ruf als »Hochfürstlich Bambergischer Land Oberrabbiner« erhielt. Feinden, die es verstanden zu hassen, die mit erfinderischer Grausamkeit sich für eingebildete Beleidigungen an dem ganz schuldlosen Manne*) zu rächen wußten, gelang es für eine Fülle ausgesuchter Quälereien des weltfremden Gelehrten die Mithilfe der Behörden zu gewinnen. Mehr als zwei Jahre dauerte der Prozeß, den man gegen ihn angestrengt hatte, eine endlose Kette von Demütigungen und ehrverletzenden Kränkungen für den würdigen Rabbiner. Seine Gegner scheinen mit raffinierter Bosheit alles daran gesetzt zu haben, ihn nicht nur in seinem alten Wirkungskreise zu Bamberg, sondern ■den Namen Berlin. (Eckstein a. a. O. S. 5). Wenn Kleinschmidt «Geschichte des Königreichs Westpbalen«, S. 156, Abraham Berlins Sohn als Löb Meyer aus Berlin bezeichnet, so befindet er sich in einem Irrtum. Als Hof- und Kammerfaktor und Hof münzlief erant wird Abraham Maier auch von Haeiile »Juden in Ansbach« S. 103 unter dem Namen »Meier Berlin« erwähnt. Nach Barbeck *Juden in Nürnberg und Fürth« S. 81, 84 erhielt er 1763 Zoll-, Geleits- und Mautfreiheit und durfte Ober- und Uniergewelir führen. Kurz zuvor war er von Berlin zurückgekehrt, wohin man ihn während des siebenjährigen Krieges als Geisel für eine der Fürther Gemeinde auferlegte hohe Kontribution geschleppt hatte, ein Unglück, das auch auf seinem Leichenstein erwähnt ist. Seine Gattin Röschen, die in einem Fürther Memorbuch ihrer frommen Spenden wegen sehr gerühmt wird, entriß ihm der Tod im Jahre 1768, vgl. Löwenstein in der »Zeitschrift für Geschichte der Juden in Dtschl.« Band 2, S. 89. l) Eckstein a. a. O. S. 5, Jew. Enc. III, 78. Wenn es an letzterer Stelle von ihm heißt »and at the same time rabbi of Baiersdorf, Bavaria«, so liegt da wohl eine Verwechselung mit seinem um ein Jahr älteren Bruder Noa Chajjim Hirsch vor. — Vgl. indessen Eckstein a. a. O. S« 176 ff. Baiersdorf war Rabbinatssitz des Fürstentums Bayreuth. Siehe »Zeitschrift für Geschichte der Juden in Deutschland« II, S. 95. י) Dafür hält ihn auch Eckstein nach eingehender Durchprüfung des vollständigen Prozeßmaterials. Siehe »Juden in Bamberg« S. 176 ff. Nachträge dazu S. 1. Anmerkung 1. Vgl. Porges* Bemerkungen in der Monatsschrift 1898, S. 476 ff. 12<

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