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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1913-01-01 · Heft 3 · p. Seite 381

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
57 (1913)
Issue
Heft 3
Article
[Rezension]
Date
1913-01-01
Page
Seite 381 (sequence 6)
Language
German
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Besprechungen. 381 wonnen. Wir sind Herrn Dr. Zuckermandel zu großem Danke verpflichtet, nicht nur für diese Arbeit, sondern für seine hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen auf talmudischem Gebiete überhaupt. Zum Schluß mögen hier noch einige Druckfehler berichtigt werden, die in dem Druckfehlerverzeichnis des Verfassers nicht angeführt sind. Seite 51, Zeile 4 lies גס für נם; das. Z. 4 v. u. 1.כותי f. בותי; S. 70, Anm. 1 1. מתניתא f■ מיתנהא; s. 97, Anm. 1 1.1877 f. 1867. Stockholm. M. Fried. 1. Zuckermandel, M. S. Dr, Rabbiner. Festpredigten. Erste Hälfte. Frankfurt a. M. I. Kauffmann. 8°. 130 S. 2. Steokelmacher, M. Dr. Stadt- und Konferenz-Rabbiner in Mannheim. Sabbathpredigten zum I. Buche Mose. Leipzig, s. a. M. W, Kaufmann. 8°. 87 S. 3. Mühsam, Samuel, Dr. Rabbiner. Predigten, aus seinem Nachlaß herausgegeben von seiner Witwe Marianne Mühsam. I. Teil Sabbathpredigten. 8°. VI+304 S. II. Teil. Festpredigten. 8®. 342 S. III. Teil. Gelegenheitspredigten. 8°. 213 S. Leipzig 1909, 1910. M. W. Kaufmann. Der Predigt fällt die Aufgabe zu, neben ihrem rein erbaulichen und gemütlichen Zwecke die Grundgedanken des Judentums in populärer Form zu entwickeln und ihren sittlichen Ideengehalt durch sachgemäße Erläuterung anschaulich zu machen und so darzustellen, daß sie dem Hörer tief sich einprägen. Das rechtfertigt denn auch ihre Veröffentlichung. Eine sorgfältige Auswahl wird immer ihre Dienste tun in der Abwehr einer mißverständlichen Auffassung unserer Religion und in der Aufklärung unserer eigenen Glaubensbrüder. In den kleinen Gemeinden sind gedruckte Predigtsammlungen ebensosehr eine Notwendigkeit geworden wie in der Großstadt, in der gar viele durch wirtschaftlichen Zwang verhindert sind, dem Gottesdienste beizuwohnen. In den großen Gemeinden wird gegenwärtigin vielfältiger Form der Versuch gemacht, unter allen Umständen die Abwendung der Massen von der Religion zu verhüten und religiöse Belehrung in gottesdienstlicher Form ihnen zu bieten. Mögen diese Versuche heiß umstritten sein, eine Sorge des Judentums muß es immerhin bleiben, das religiöse Wissen unter den Erwachsenen zu verbreiten, und dadurch Mut und Begeisterung, die Freude an der Religion, zu wecken und zu nähren. Die Predigt darf darum den Anspruch erheben, der Wissenschaft des Judentums zu

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