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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1913-01-01 · Heft 3 · p. Seite 354

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
57 (1913)
Issue
Heft 3
Article
Die Familie Teomim
Date
1913-01-01
Page
Seite 354 (sequence 14)
Language
German
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354 Die Familie Teomim. holt talmudische Novellen von seinem Sohne Josef (Nr. X) angeführt X. Josef b. Meir Teomi m1), Verf. von פוי מגדים, Nachfolger seines Vaters als Prediger in Lemberg, wo er 1727 geboren wurde. Von Lemberg begab er sich nach Berlin, um als Talmudlehrer im Bet ha-Midrasch des Daniel Jafe zu wirken, kehrte dann 1774 wieder nach Lemberg zurück und übernahm Ende 17812) die Rab« binatsstelle in Frankfurt a. O., wo er 1792 starb. Seine Frau starb 1775. Die Werke, die er verfaßte, bezeugen ebenso sehr seine umfassenden talmudischen Kenntnisse, wie seinen Scharfsinn in der wissenschaftlichen Behändhing des von ihm bearbeiteten Stoffes. Folgende Bücher rühren von ihm her: 1. פורת *וסף Novellen zu den talmudischen Traktaten Jebamot und Ketubot (Zolkiew 1757). 2. גינת ורודים talmudische Methodologie (Frankfurt a. O. 1767). gänzung zu Nr. 351 gebrachte Notiz, nach welcher Samuel Teomim in Prag mit Samuel Krakwier (Krakauer) identisch ist, ercheint schon deshalb als unhaltbar, weil Samuel Krakwier auf der Grabschrift (Galed, Nr. 45) als Sohn des R. Mendel Joß bezeichnet wird. — Als Meir b. Josef Teomim approbierte er u. a. das von seinem Sohne Josef verfaßte ־— ״ס׳ גינת וורדים Als Sterbedatum des R. Meir b. JoseFTeomim wird von Buber der 19. Tamus 533 (d. i. 10. Juli 1773) angegeben (ebenso Ersch und Gruber II, Nr. 31, S. 97); in der Zeitschrift המגיד 1869, S. 285 steht Montag, 19. Tamus 530; da aber dieser Tag weder im Jahre 530 noch 533 auf einen Montag fiel, so scheint das Jahr 531 das richtige zu sein und R. Meir Teomim ist am Montag, 19. Tamus 531 (1. Juli 1771) gestorben, womit auch die Approbation seines Sohnes Josef ס׳ מראה בהן vom 2. Nissan 532 übereinstimmt, worin der Vater als gestorben bezeichnet wird. ג) In seinen handschriftlichen Werken findet sich stets diesem biblischen Ausdruck entsprechende Unterschrift תואמים und nicht תאומים; cf. cat. Bodl. S. 1534. *) Am 20. Cheschwan 532 (8. November 1783) approbierte er -in Frankfurt a. O* das רי מאיר נתיב (Altona 1793—1802).

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