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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1913-01-01 · Heft 3 · p. Seite 322

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
57 (1913)
Issue
Heft 3
Article
Die Makamen in der hebräischen Poesie der orientalischen Juden
Date
1913-01-01
Page
Seite 322 (sequence 9)
Language
German
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322 Die Makamen in der hebräischen Poesie VI. Alepponer Diwan V. Diwan in Jerusalem 1906. Saloniki? 1878. חגאז מוחייאר עושאק ביאטי ‘Agam אצום — Husöni אוציאני — כוסלוק ביאגינד Die größte Makamenzahl hat Diwan II. Die!Viakamen Nahaft und Hizam sind türkischen Ursprungs. Nahaft ist der 7. Halbton und Hizam ist arabisch »wie«, in Ägypten existiert ein Makam Hizam-a-Siga, d. h. dem Siga ähnlich. Die Makamen Rast, Huseni, Saba, Siga sind in allen Diwanen vertreten. Higaz ist in Diwan I. durch Uzäl, ‘Irak ist in IV. und VI. durch Siga bezw. Aug erzetzt. ‘Agam ist in I. mit Newruuz angegeben, Nawa ist in VI. in Rehaw inbegriffen, ebenso ist Mahur in IV. und V. in Rast inbegriffen, ebenso Aug in I. und VI. in Siga, Bajat ist in Saba resp. in Husfini zu finden, in I. ist Duga für Bajat. In der letzten Zeit begann man sich nur auf die Hauptmakamen zu beschränken, so ist in VI. der allerneueste Diwan,in‘Agam die Makamen Sasgar und Garga, in Siga die Maqame ‘Irak und Aug, in Rehaw sind Nawa, ‘Uschak und Busölik, in Higaz sind Ispahan, Schahnaz, Schawrak und Uzal inbegriffen. Also die miteinander verwandten Makamen werden zusammen verschmolzen. Bemerkenswert ist, daß bei der Transskription die Buchstaben £ mit א, ö mit 3 und mit p, o mit ט, <jo bald mit צ, bald mit 3 ,ס bald mit ו bald mit ב verwechselt wurde. Diwan I. und V. transkribieren das e) mit גיי oder ״ג, damit wollten sie das weiche türkische oder persische ,g‘wiedergeben. Wiewohl nun das Makamensystem, wie oben erwähnt> seit dem 12. Jahrhundert im Orient verbreitet war, drang es erst im 16. Jahrhundert in die hebräischen Poesie

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