Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 57 (1913)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Die Makamen in der hebräischen Poesie der orientalischen Juden
- Date
- 1913-01-01
- Page
- 314 (sequence 1)
- Language
- German
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Sie Blakamen in der hebräischen Poesie der orten- Von A. Z. Jdelsotm. Ein bis jetzt unerforschtes Problem äst die jedesmalige Bezeichnung arabischer oder persischer Namen, die an der Spitze eines jeden Gedichtes der bekannt gewordenen hebräisch-orientalischen Diwane stehen, abgesehen von dem angegebenen לחן, der Melodie, nach welcher das betreffende Gedicht zu singen ist. Solche Namen haben die Diwane des Israel Nsgara, wie auch alle nach Nagara geschriebenen und gedruckten Liedersammlungen. Diese Namen sind die sogenannten Makamat, Hebräisch קול הנדה das soviel wie Tonweise, oder T onart bedeutet. Demnach sind die Gedichte der genannten Liedersammlungen nach musikalischen Regeln geordnet; nach den Tonarten der ihnen angepassten Melodien. Folglich ist die Zuhilfenahme der Musiktheorie für die Erklärung der hier behandelten Materie unbedingt notwendig. Dieses betonte bereits Bacher in seinem Aufsatze über den Diwan des Nagara (Revue des ßtudes Juives Tome L, VIII ff). Besagte Namen der Makamen sind als termini technici in der musikalischen Welt des Orients allgemein bekannt, und sind blos ein Teil von der großen Makamenfamilie der arabischpersischen Musik. Nur die volkstümlichen oder die im Volke bekannt gewordenen Makamen der arabischen respektive persischen Musik sind in den hebräischen Lieder- Sammlungen zu finden. Bei deren Umschreibung mit hebräischen Lettern sind manche Namen veranstaltet worden und es äst daher ein zweckloses Bemühen, dieselben nach