Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 56 (1912)
- Issue
- Heft 6
- Article
- Eine hebräische Grabinschrift aus dem Orient vom Jahre 1217
- Date
- 1912-01-01
- Page
- Seite 720 (sequence 5)
- Language
- German
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720 Eine hebräische Grabinschrift aus dem Orient vom Jahre 1217. kan nt. Ich vermute, daß er als^3, »Wunsch, Begehr« aufzufassen ist1). Der Name hätte dann eine gewisse Ähn* lichkeit mit einem anderen arabischen Namen, dem ebenfalls nur ein einzigesmal vorkommenden Frauennamen Tawaddud*). זי!ן (Zeile 5) braucht nicht gerade einen Greis zu bezeichnen. Es wird vielmehr häufig genau wie das arabische »schaich« von jüngeren Gelehrten gebraucht8). Eigentümlich ist die Schreibung יקוו־ (Zeile 6) anstatt M'■ - Der Name Abu l־Karam (Zeile 6—7) kommt im 13. Jahrhundert auch bei den Juden Ägyptens vor4). Das aramäische דידיע ב (Zeile 7) ist genau so gebraucht wie das arabische»bekannt unter dem Namen .. Der Name 6אלמגני) (Zeile 8) könnte sowohl ai-Mugni als auch al-Muganni gelesen werden. 8מעתוק) (Zeile 8) und 7בקא) X& (Zeile. 9) sind als Namen von Juden auch sonsther bekannt. ‘ _ . . > י) Man könnte auch an das Femininum der Elativform - o * also »die kostbarste« denken. Doch halte ich das für unwahrscheinlich; *) Wenn das wirklich die ursprüngliche Form des Namens ist; vgl; Horovitz ZDMG. Bd. 57^ (1903), S. 173. *; So schon Steinschneider in Ersch und Gruber, 2. Sektion Bd 31, S. 57 a. *) Vgl. Steinschneider, Introduction unter Nr. 291. , 6) Bei Steinschneider a. a. O. nicht erwähnt. *) Steinschneider a. a. O. Nr; 372. י) Ebenda Nr. 83.