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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1912-01-01 · Heft 3 · p. Seite 335

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
56 (1912)
Issue
Heft 3
Article
Neue Beiträge zur Geschichte der Familie Fränkel-Spira
Date
1912-01-01
Page
Seite 335 (sequence 2)
Language
German
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Neue Beiträge zur Geschichte der Familie Fräukel-Spira, 335 ins neunte Glied hinaufreicht, sowie in einem chronologtsehen Verzeichnisse der darauf bezüglichen Grabschriften, hat er die näheren Verwandtschaftsgrade einzelner Glieder dieser weitverzweigten, durch Gelehrsamkeit und Gemein״ sinn, durch Reichtum und Opferfreudigkeit ausgezeichneten Familien aufgezeigt und im darauffolgenden Jahre1) zur Ergänzung seiner wertvollen Mitteilungen die Prager Grab- Schriften der Familie F r ankel~S p i ra veröffentlicht, bei welcher Gelegenheit er die Angaben Hock’s, auf denen im Wesentlichen seine Darstellung beruht, fast »durchgehends als zuverlässig« fand. Wenn ich nun nochmals auf den Gegenstand zurückkomme, so bin ich mir wohl bewußt, nicht mehr viel Neues zur Aufhellung der im Dunkel vergangener Jahrhunderte verschwindenden Vorgeschichte dieser Familien bieten zu können. Indessen dürfte die Veröffentlichung des in meinem Besitze befindlichen, bisher unbekannten handschriftlichen Materials einen nicht un־ interessanten Beitrag zur Erforschung der Herkunft dieser vornehmen und einflußreichen Familie, sowie der Lebens- Schicksale einzelner ihrer Glieder liefern. Das Manuskript, welches hier vorliegt, besteht aus 15, auf 8 Oktavblätter geschriebenen Seiten und ist einem aus der Bibliothek des R. Moses Fischer2), vormaligen Rabbiners von Wien, stammenden Exemplar des ספד קורא הדורות von David Conforti beigebunden. Letzteres ist an mehreren Stellen mit hebräischen, von der Hand Fischer’s herrührenden Randglossen versehen. Die Sprache des MS. ist fast durchgängig ein ziemlich fließendes Hebräisch, nur an wenigen Stellen sind Redewendungen in jüdisch-deutscher Mundart des achtzehnten Jahrhunderts eingefiochten. Der Stil ist bald kurz und bündig, bald schleppend und weitschweifig, doch verstehen die Schreiber dieser Aufzeichnungen sich klar und im allge- ף MS. 1902, S. 450 ff., S. 556 ff. *) Über iha vgl, das am Schlüsse dieses Artikels Gesagte.

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