Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 55 (1911)
- Issue
- Heft 5
- Article
- Die Namen der Frankfurter Juden bis zum Jahre 1400
- Date
- 1911-01-01
- Page
- Seite 613 (sequence 14)
- Language
- German
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Die Namen der Frankfurter Juden bis zum Jahre 1400. 613 beide Eigennamen mit Weglassung der Apposition Frau neben einander gestellt, wie Merion Fiden, d. h. Merion, die Frau des Fide; so heißt es auch einmal Salman Meyer, d. h. Salman, Sohn des Meyer1). Wie also die Träger eines häufig vorkommenden Namens von einander unterschieden wurden, dafür diene folgendes Beispiel: Salman kistener (Schreiner) » underkeufir » longus (der Lange) » Pietsch » von Mainz » Senger » gen er Fiden » an der Bruckin » Stork. Bei einer Anzahl von Namen ist der erste Bestandteil hebräisch, der zweite deutsch, so bei Dabe (Tobe) leben, Judeman, Koppelman, Maseman, vielleicht auch bei Joliep. * HerrDr. Orunwald aus Wien bittet mich, zu meiner Bemerkung über Fivelman, S. 461, Anm. 3, nachzntragen, »daß die dort angeführte Erklärung Prof. Heiligs . . . vom Herausgeber (Dr. Orunwald) zurückgewiesen wird, und daß Dr. Grunwald im Juliheft der .»Mittei- Jungen» bereits eine Deutung gegeben hat, die der meinen im letzten. Heft entspricht.» J) Oerichtsbücher 1393 und 1394,