Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 55 (1911)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Wie verhielt sich das Judentum zu Jesus und dem entstehenden Christentum?
- Date
- 1911-01-01
- Page
- Seite 307 (sequence 12)
- Language
- German
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?ו״ •:ז ״ ד׳; F.u ft״ ■, * f• ‘ und dem entstehenden Christentum? 307 5־iv . י V *0 }״ f’׳V .:־.-י {.V-Sfl.^T '״S $•.״ r ׳ : i? - rigsten Juden, ihre Schriftgelehrten, »die dem Gesetze Ergeb e n st en«,r welche, am, tiefstep entrüstet sind״ tlb^r die Steinigung d^s Jacobus^ und,.ungestüm Bestrafungtjies pr{h^bet$ yeriapgen; bei d|m letzteren sind fjäie »Schriftgelehrten ünd Pbarisäer« die einzfg, Schuldigen,,:?je sprechen das urteil über jacobus und legen selbst Hand an ihn. — Wir befinden uns ,eben im , zweiten Jahrhundert, in wejeheni immer und überall, wo die״ Christusgemeind^, sei. bs , im Innern ״durch häretische ,Sekten, seines, yqn außinher, zu leiden hat, die ,Urheber und ,Übeltäter die »Schriftgelehrten und Pharisäer« sind. . :!15 ז;־, ^־®3ו u-< ‘■un-i ׳.:,י;.■ iSüsv-1׳u :!in?■•׳!*׳ ,,. ,.Aber יdaqiit, hat digf. Sache,noph keineswegs, eine epdgiftige Erledigung, gefunden. Der Bericht ,des 4<)sephy,s war einmal da,ו.jgnd. obgleich er, der Darsteitung des, Hegesipp Stracks widersprach, durfte er doch nicht beseitigt werden, da er ja Zeugnis für die Steinigung des Jacqbus ,ab,legte. Da galt es, die 'Hauptdifferenz,in beiden Darstellungen zu beseitigen, die darin lag, daß Hegesipp, die,Urheber der Steinigung ganz anderswo sucht als Jqsejphus. Und nun begann die ^Auslegung^ und Unteriegüngsarbeit. Es iqußte irgendwie, eine Übereinstimmung zwischen beiden angebahnt werden.'5 ״ n ,,, ... ״h> . Vi/ir haben bereits an einem Beispiel gezeigt, wie Origehes, die Auffassung der jqhanneischen Taufe .zur Übereinstimmung mit der evangelischen zwingt. Nach derselben Methode wird auch hier, inbezug auf die Steinigung des, jacobus, vorgegangen. Qrigenes liest״ ,eben aus Joseghüs^heraüjS, was dieser piemals .nied,ergeschrieben; er liest ihn eben mit dem Hegesipp'schen, Kommentar. Im qrstqn Buche gegetj Celsus, sagt er wörtlich: »da Josephus, der doch Jesum nicht als. den Christ anerkannt1), nach den Ursachen forscht, warum Jeru- Hier.zftigt sich,unwiderleglich,,tdftß 4?e yielbekannie Christusstelle bei Josephus ■Ant. XVill, 3, ,3 ,eiq§; später ,,eingeschpbene, ״da Origenes sie noch nicht kennt. Er würde sie sonst sicher immer 20♦