Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 54 (1910)
- Issue
- Heft 4
- Article
- [Rezension]
- Date
- 1910-01-01
- Page
- Seite 502 (sequence 12)
- Language
- German
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502 Besprechungen. erzählt kurz aber anschaulich ihre Wandlungen und Schicksale, bespricht ihre einzelnen Bestandteile und das ganze »Beiwerk«, das im Laufe der Zeit hinzugekommen ist. Darauf folgt eine chronologisch angelegte literarhistorische Uebersicht über alle bisher bekannten Abodas, von denen wir viele hier zum ersten Male kennen lernen״ שבעת ימים und אתה כוננת עולם מראש eröffnen die Reihe; es folgen die Dichtungen, deren Verfasser bekannt sind: Jose b. Jose אזכיר אתה כוננת עולם ברוב חסד ,גבורות) und אספר גדולות, deren Existenz numehr durch zwei Genisa-Fragmente sichergestellt ist), Eleasar ha-Kalir (אצחציח דבר גבורות mit Reschut אדפוק בצהרים פתח, Genisafragm., viel!, identisch mit der bei Amram zitierten Aboda אצלצל), Saadja Gaon (בדי יצדקו ויודוהו und אלהים יה מקדם, letztere in Genisa- Fragm. fast vollständig aiifgefunden), Jochanan Cohen b. Josua (?, אזכר סלה mit Reschuth באור דברי נכוחות), Meschullam b. Kalonymos (אמיץ כח mit Reschuth אטיף ארש מלולי, u. אשוחח צור), Salomo b. Jehuda ha-Babli (אדרת תלבושת, vgl. Luzzatto in כרם חמד IV, p. 37 f), Joseph Ibn Abitur ((אל הים אל בך יצדקו mit Reschuth אבלאה ברשיון מחוללי), Salomo Ibn Gabirol (Reschuth ארוממך חזקי וחלקי und Rismoa אשרי עין, ferner — nach Genisa-Fragm. — Bruchstücke zweier Aboda’s), Isak Ibn Gajjat (אל אל אשא דעי mit Reschuth אכלן לחלות פניך und Pismonim), Moses Ibn Esra (אל אל הי אבותיכם mit Reschuth אערוך מדברי דתי und Pismonim), Jehuda ha-Levi (von dem nur eia Pismon אשרי עין erhalten ist), Abraham Ibn Esra (אמוני לבב הכינו mit Reschuth אזכירד. פדר עבודה und Pismonim, gedruckt auch im Di'/äti ed. Egers Nr. 233—234, ־wo die שלמה zeichnenden Verse fehlen), S. D. Luzatto (לפגי יום העשור), Nehama (?, Genisa-Fragm., Anfang fehlt), Anonymus (אתן תהלה mit Reschuth אשפוך סיח מילולי, nach Genisa-Fragm.), endlich in Genisa-Fragmenten gefundene Bruchstücke von weitern sieben anonymen Abodas (der Anfang ist nur von einer ermittelt: אאזרה גבורה) und einigen Reschujjoth.1) Die in dieser Inhaltsangabe erwähnten Aboda-Fragmente sind alle im »Anhang« (S. 101—190) mitgeteilt. Der Verf. versieht sie mit kurzen Anmerkungen, die sich auf Quellenangaben und die Mitteilung von Varianten beschränken» Er läßt sich auf eine Textkritik nicht ein und vermeidet jede Korrektur, obwohl bisweilen eine solche nötig ג) Daß hier Vollständigkeit nicht beansprucht werden kann, ist selbstverständlich. E. stellt alles Erreichbare zusammen, aber viel Material enthält noch die Genisa, das des Mannes harrt, der es an’s Tageslicht führen soll. Ich selbst besitze die Abschrift des Bruch- Stückes — drei Alfabete — einer Aboda, die, wie der Bau lehrt, mit keiner der von E. verzeichueten identisch ist.