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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1910-01-01 · Heft 3 · p. Seite 358

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
54 (1910)
Issue
Heft 3
Article
[Rezension]
Date
1910-01-01
Page
Seite 358 (sequence 2)
Language
German
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358 Besprechungen. 25 volle Jahrhunderte aus (von 500 bis 2999 n. Chr.) und kann daher auch dem Geschichtsforscher gute Dienste leisten. Bemerkenswert ist die Berücksichtigung eines oft gehörten Irrtums, daß nämlich das jüdische Osterfest nie vor den 26. März und hinter den 25. April fallen könne. Aus dem Kalender des Verf. ersieht man, daß es 1652 auf den 24. März gefallen war und künftig in verschiedenen Jahren auf den 25, 26, 27, 28, sogar 29. April fallen wird. Schließlich sei noch ein kleiner Irrtum des Verfs. richtig gestellt, der allerdings nur das Hebräische betrifft. S. 10 u. S. 36 wird Rosch-Chodesch mit »heiliges Haupt«, »heiliger Anfang« übersetzt, was offenbar auf einer Verwechslung von קדש mit חדש beruht. Auch die Erläuterung der Abkürzung »Thakpat« in der Anmerkung 2, Seite 25 bedarf der Verbesserung. Am gründlichsten behandelt die dritte Schrift den jüdischen Kalender, so daß der Leser in der Tat befähigt wird, sich einen im wahren Sinne des Wortes ewigen Kalender herzustellen, der allerdings über nicht weniger als 689472 Jahre sich erstrecken müßte, weil erst nach dieser Zeit die K’biot sich periodisch genau wiederholen. Ich kann dieser Arbeit ungeteiltes Lob zollen, denn die in folgenden zu erwähnenden Ausstellungen sind nicht sehr erheblich. Die auf S. 15 gegebene Formel zur Bestimmung, ob ein Jahr Schaltjahr ist oder nicht, ist zwar recht einfach und elegant, fußt aber doch auf den Rest der Division der Jahreszahl durch 19, der dem Kenner von »guchadsat« ohne weiteres Auskunft gibt. Die beiden Arten der K’biah — Be- Stimmung lediglich aus der Jahreszahl sind mit Hilfe der Tabellen 15—19 sehr bequem. Es wäre jedoch bei der nicht geringen Anzahl von Tabellen eine große Erleichterung für den Leser, wenn diese nicht nur mit Nummern bezeichnet wären, sondern auch noch einen kurzen Hinweis auf ihren Zweck und die Seiten im Texte hätten, wo ihr Gebrauch erläutert wird. In ihrer jetzigen Verfassung verursachen sie häufiges Hin- und Herblättern. Richtig zu stellen ist: Seite 17 Zeile 8 v. u. Tascbzag statt Tachzag. » 24 » 4 v. o. 3d » 2d » 25 » 13 » » 382d » 382 » 39 » 16 » » 13 Cyklen » 19. Auch muß S. 5 der Singular von R’gaim statt R’ga richtig Rega heißen, wie es S. 34 auch wirklich heißt. Und K’biah haschana S. 28 ist in K'biath ha-Schäna zu verbessern. Frankfurt a. M, Elias Fink.

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