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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1909-01-01 · Heft 5 · p. 581

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
53 (1909)
Issue
Heft 5
Article
Hebräische Verse von Maimuni
Date
1909-01-01
Page
581 (sequence 1)
Language
German
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IRI
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Von W. Baelier. In die Sammlung hebräischer Gedichte, die Maimuni und seine Werke betreffen1), hat Steinschneider auch solche aufgenommen, die als Maimunis eigene Poesien bezeichnet werden. Es sind im Ganzen sechs kleine metrisehe Stücke, für die er als Verfasser genannt ist, und zwar die Nummern 3, 4, 20, 22, 61, 68. Die Autorschaft Maimunis darf nicht von vorne herein zweifelhaft sein; es finden sich unter diesen Stücken solche, die ihrem Inhalte und ihrem Fundorte nach ihm zugewiesen werden können« Ein solches ist zunächst Nr. 22. Von diesem bezeugt Abraham Maimuni, daß es sein Vater zum More Nebuchim gedichtet habe, und er teilt das aus drei Verszeilen bestehende Stück auch mit2). Es lautet: •1 דעי ה1לן1 לנח1ת דרך י#ר ל9ל1ל את־מ^אלה ה1י ןל־־הועה בעזדי חודה סוךה ודד־וןי יד מענלדי טמא ובמיל ל$& נעבוד בה דדןד כ|ךעז;קיא לה. Dieses Epigramm mit der Pointe aus Jesaja 35,8 ist eine Paraphrase des Titels »Führer der Verirrten«, mit dem Maimuni die Tendenz seines großen Werkes bezeichnet. Munk hat es mit Recht in seiner Ausgabe des ara- J) Sammelband (קבץ על יד) des Vereines Mekize Nirdamim, .Jahrg. I. (1885), 2) Kobez, ed. Licht enstein, III, 15 d.

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