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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1909-01-01 · Heft 5 · p. Seite 528

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
53 (1909)
Issue
Heft 5
Article
Epigraphische Beiträge zur Geschichte des Judentums
Date
1909-01-01
Page
Seite 528 (sequence 4)
Language
German
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528 Epigraphische Beiträge zur Geschichte des Judentums. Chr., also für mehr als ein Jahrtausend, gleichsam als Illustration der Worte eines Dichters um 140 v. Chr. (Orac. Sibyll. III 271): flocaoc Ss 0$ך& aiftsv kol\ ׳rc&roc ׳fra7.0ccr<r<x und Strabo fragm. 58 bei Jos. Ant. XIV 7,2:... t67uov ouic s<rr& pqcSfoas supsTv ׳rrfc obtou[/iv־y)<;, 8; ou ׳rcapocSeSsjcTai touto?8 yiftov (sc. ,IouSatcov), [/,7$7& יntxp<XTsrTat Otc’ocutoö. Ich hatte ursprünglich eine weit ausgiebigere Liste, indem ich mich von den Namen jüdischen Klanges leiten ließ, wie Mxkiyo^ Matyo; und ähnlichen; aber eine eingehendere Prüfung veranlaßte mich, nur diejenigen Inschriften aufzunehmen, die sichere Kennzeichen aufweisen. Diese sind: 1. Die Bezeichnung Judaeus (Judaea); 2. der siebenarmige Leuchter, der nach den Ausführungen Kaufmanns R£iJ. XIII 52 f. das offizielle Symbol des Judentums der Diaspora ist (vgl. Side nr. 75 a) und das Wort »Friede« in hebräischem, oft auch in griechischem oder lateinischem Ausdruck; 3. die Formel sl$$so<; wie in Emmaus Nikopolis nr. 38 und Alberti Irsa nr. 211, wo auch der 7armige Leuchter erscheint; 4. die Trostformel: Mp<n, ouSsl; a&avöCTro(;; Rom nr. 165; 182; darnach Dertona nr. 206 und Lyon nr. 217. Dabei ist zu bemerken, daß diese Formel auch CJG. 4463 (Arra) vorkommt, in der TCocarpaiot, ׳frsot erwähnt werden. Daß die Bezeichnungen ap^cov <70vocYc0Y׳fc, xp^oovocYcoYo«; und ähnliche zumeist für Juden in Betracht kommen, ist bekannt, aber wie weiter unten in der Terroinologie ausgeführt wird, sind sie nicht ausschließlich jüdisch. Organisation. Terminologie. Der von Jos. Ant. XIV 10, 17 für die Juden in Sardeis gebrauchte Ausdruck ׳frtow0; findet sich in den jüdischen Inschriften nicht. Wir werden aber nicht irren, wenn wir annehmen, daß die Juden eines Ortes zu einem landsmannschaftlichen Verein auf religiöser Grundlage zusammentraten, aus dem dann die Judengemeinde erwuchs, nach dem Muster der hellenischen Gemeinden organisiert. Als Bezeichnung finden wir den Ausdruck: 1״ Ol ’Iou&xtot, in Phokaia nr. 57, Apameia

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