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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1909-01-01 · Heft 4 · p. Seite 467

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
53 (1909)
Issue
Heft 4
Article
Jagd, Fischfang und Bienenzucht bei den Juden in der tannäischen Zeit
Date
1909-01-01
Page
Seite 467 (sequence 15)
Language
German
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Jagd, Fischfang und Bienenzucht bei dea Juden. 467 treibt die Fische hinein; tritt Ebbe ein, so schließt das zurückfließende Wasser die Türen; die Fische bleiben also zurück, zappeln da haufenweise, werden gesammelt und geben reichliche Nahrung. Es ziehen auch manche Leute vom Meere aus breite Gräben. Den Eingang derselben verwahren sie mit einem Zaun, der, wie vorher beschrieben, geflochten ist, öffnen die Türen bei eintretender Flut und schließen sie bei Ebbe.« Ähnlicher Einrichtungen bedienen sich noch heute afrikanische Negerstämme1). Fischereirecht. Wie im alten Italien2 *), so stand auch in Palästina8) die Fischerei jedem frei. Selbstverständlich wird das Herausnehmen der Fische aus Teichen, die Privateigentum sind, als gewönlicher Diebstahl geahndet4). Gelegentlich wird aber von einer Einschränkung berichtet. Hat z. B. einer seine Netze am Ufer des Wassers aufgestellt, so sind andere nicht befugt, in dessen Nähe zu fischen. Erst in der Entfernung einer Parasange dürfen sie ihre Netze auswerfen5 * *). Der erste hat durch das Aufstellen seines Netzes >) Mortillet 236. 2) Digesta 41, I, 1 (Mommsen 487, 8): omnia igifur animalia, quae terra mari caelo capiuntur, id est ferae bestiae et volucres et pisces, capientium fiunt. ף T. B. kam. VIII, 17; אבל צרין בחכים ובמכמורים בכל מקום ואין נמנעין (T.-Ausgabe zum Rif). *) Maim. Jad Chasakah:'הלכות ובי יה ומתנה I § 2: הצד דגים מן הימים ומן הנהרות או שצד עופות או מיני חיות הואיל ואין להם בעלים זכה ובלבד שלא יצוד בשדה חבידו ואם צד שט קנח ואם היו הדגים בביברים של בעלים וכן חיה ועוף שבביברים אע*פ שהוא ביבר גדול והוא מחוסר צידה הרי זה .של בעל ביברים והצד משם הרי זח גזלן ף b. B. bathr. 21 b מרחיקים מצודת הדג מן הדג כמלא ריצת הדג וכמה אמר רבה בד רב הונא עד פרסה. nach R. Oers, deshalb, weil der Fischer eine Lockspeise ins Wasser wirft und die Fische infolgedessen in sein Netz gehen. Stellt aber ein anderer in der Nähe sein Netz auf, so schwimmen die Fische beim Anblick eines neuen Köders nach der anderen Stelle. Dadurch käme der erste Fischer zu Schaden. 30*

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