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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1909-01-01 · Heft 3 · p. Seite 358

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
53 (1909)
Issue
Heft 3
Article
Vorarbeiten zur "Germania Judaica" II.
Date
1909-01-01
Page
Seite 358 (sequence 13)
Language
German
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358 Vorarbeiten zur »Germania judaica«. II. (hebr. Einleitung zu Gal-Ed. S. 37/41) nachweist, durch Sprache, Reime Zeitrechnung und die Art, die Jahreszahl anzugeben, eine weit jüngere Zeit und gehören wohl ins 16. und 17. Jahrhundert. Gegen ein höheres Alter spricht auch die Namensform Schöndel, die weder bei Förstemann (Altdeutsches Namensbuch I, S. 1306) noch bei Salfeld (Martyrologium, 1096—1349, Personenregister S. 512) unter den vielen von Schöna abgeleiteten Namensformen zu finden Ist, und die erst im Verzeichnis der Prager Juden vom Jahre 1546 (Bondy I, Nr. 526 S. 377/79, 381/83) mehrmals vorkommt. Auf eine jüngere Zeit weist ebenfalls der Gebrauch von דל oder .זצ״ל hin, der sonst in den ersten 9 Nummern des Gal-Ed fehlt, ebenso der Titel מהר״ר. — Den Grabstein der Sara erwähnt schon Dobner (Vene. Hagek annales 1772, IV, S. 405), dann Schalter (Beschreibung Prags 1796, III. S. 748), doch bereits Dobrowsky verlegt ihn ins Jahr 1606. Siehe Schottky I, S. 359/61. ־־־ Aronius (Reg. 125a), der den Grabstein des Josua für die erste glaubwürdige Erwähnung der Juden in Böhmen hält, folgt bei der Datierung dieses Grabsteines wie des der Schöndel der Annahme Podiebrads, ebenso G. Caro (Sozialu. Wirtschaftsgeseh. d. Jud. I, S. 192), offenbar weil hinen Rappoports gründliche Kritik unbekannt geblieben ist. 62) IOS. I, S. 196 a Nr. 694. — Über Jehuda ha-Kohen siehe, ebd. II, S. 125 a Nr. 275, Zunz LG. S. 611, Groß EJL. (in MS. 1886b S. 30/31). 68) Joel Müller, תשובלת חכמי צרפת לותיר Nr. 45. — über S. b. S. siehe ebd. Einleitung S. 30, IOS. II, S. 138 a Nr. 316, Zunz z. Gesch. S. 192, M. Nr. 1198. 54) וכבר היה מעשה בפדנא בימים קדמונים: IOS. I, Nr. 378 S. 105 , unten. י— Die Leseart Meschuilam statt Mosche in der Sitomirer Ausgabe ist nicht richtig, ein Messchullam b. Jekutiel ist unbekannt. &5) Siehe beim Artikel Speyer oben S. 98, 105. 56) Rappoports Vermutung, die Bezeichnung »ha-Laban«, der Weiße, hänge mit der Elbe zusammen, weil dieser Name;׳ im Lateini*־ sehen angeblich weiß bedeute (hebr. Einleit, zu Gal-Ed S. 42), ist natürlich nicht ernst zu nehmen. Ha-Laban bedeutet ohne Zweife] der Blonde. 67) Sibbub Petachja ed. Grünhut S. 1. 68) IOS. I, S. 183a Nr. 657 Anfang. MV. Nr. 275 S. 243. Siehe Groß EJL (MS. 1886, S. 25). 69) IOS. III, B. Mezia S. 98b Nr. 359. Er ist wohl auch der in פענח חא (Prag foi. 26b) erwähnte הו״י מביה״ם. 60j Groß a. a. Q., S. 24 nach dem nicht edierten Teile des .ספר ראבי״ד. Siehe ס, האגור ed. Vened, foi. 71b Nr. 912. Zunz, Z. Gesch. S. 34.

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