Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 53 (1909)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Vorarbeiten zur "Germania Judaica" II.
- Date
- 1909-01-01
- Page
- Seite 356 (sequence 11)
- Language
- German
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356 Vorarbeiten zur »Qermania judaica«. II. lassen. Auch Bachmann (I, S. 279) läßt sie im Jahre 1098 im »Judengarten« vor dem Wyschehrä^er Tpxe wohnen. ־-33 ,מתא דמתקייא מזינירא זייתבא על נהי לולטווא‘ ועל נהי בו0י*ן(?2 geführt bei Foges u. Podiebrad (Altertümer der Prager jpsefstadt,. S. 6), erwähnt auch bei Klemperer (in Pasqheies’ Yolkskalender 188^ S. 94) und bei Schaller (Beschreibung Prags 1796, III, S. 750). בפי^ג מון» דמתקריא מדגרדא דיתבי׳ על נהי ווילמווא ועל נהי בובזין}‘(30 heißt es in einem wohl aus dem Jahre 1557 stammenden Kontraktformular bei Steinschneider (Katal. d. Handschr, in Hamburg, S. 161 Nr. 3338). Auch Salomo Lurja verzeichnet (Jam schel Schelomo,, Gittin Abschn. 4 Nr. 32 fol. 36d unt.) nach den von ihm zitierten תיקוני גיטין die Forme! פראנא דמתקרי מזיגידי. Dies deutet auch Israel Isserlein (Pessakim fol. 66 b Nr. 242 Schluß), im 15. Jahrhundert, an, wenn er sagt, daß man in Prag die Stadt äechisch bezeichnet: ושמעתי שבפיא״ג כותבין העיד בלשון פיהמיש. 81) Fontes rer. hohem. IV, Register. Celakowsky, Cod. jur. municip. regni Boh. I, S. 74 unten, 134 unten, 135 Mitte. Toniek I, S. 246 Anmerk. 32. 82) So erklärt Jos. Jiredek (in Grünwalds Jüd. Zentralblatt 1885׳ S. 75) die Bedeutung des cechischen Wortes Mesigrada (Mezigradie). Diese Erklärung findet sich schon bei Salomo Lurja, der an der oben angeführten Stelle ausdrücklich sagt: מזיגרדי פי, בין שני כדכין יושבת. Die Annahme, daß statt Mesigrada Wyseherad zu lesen sei (Foges-Podjebrad S. 6 u. 130 Nr. 10) ist demnach völlig irrig. 83) Tomek I, S. 188, 328/29. Lippert, Sozialgesch. II, S. 146► Bachmann I, S. 481, 488. 84) Diese in den böhmischen Quellen unbekannte Bezeichnung war offenbar nur volkstümlich. 35) Hajek, Böhmische Chronik, deutsch von Sandei, zu den Jahren 995, 1053, 1067 1076, und nach ihm viele andre Chronisten und Historiker. 36) S. K, Die Juden in Böhmens Vorzeit (im Jahrbuch zu Liebermanns Deutsch. Volkskai. 1860 S. 28/29). Siehe Schottky I, S. 314► 37) Foges-Podiebrad S. 93, 152 Nr. 106. — Podiebrad ist sogar auf die sonderbare Vermutung verfallen, daß dieses Bethaus, dessen Bau angeblich dem Zwecke einer Synagoge nicht entspreche, ursprünglich dem heidnischen Kultus gedient habe. Siehe ebd. S. 96/97.— Siehe Nathan Grün (Jüd. Zentralblatt 1888 S. 5, 24). 38) G. Klemperer, Die Juden in Böhmen (in Pascheles* Volks* kal. 1884/85 S. 88). 89) Jüd. Volksblatt 1863 Nr. 13. 40) Foges-Podiebrad S. 130 Nr. 11. Klemperer S. 87.