Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 53 (1909)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Jagd, Fischfang und Bienenzucht bei den Juden in der tannäischen Zeit
- Date
- 1909-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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Jagd, Fischfang und Bienenzucht bei den luden in der tannäischen Zeit. Von Moritz Mainzer. (Fortsetzung.) In mischnisch-talmudischer Zeit wurde der Bogen entweder nach altarabischer Sitte um den Leib gebunden oder über die Schulter gehängt1 2), oder auch nach persischer Art an der Seite am Gürtel befestigt9). Bei den Persern war der Bogen der stete Begleiter des freien Mannes, der mit ihm bewaffnet sogar am Hofe des Großkönigs erschien3), ahnlieh wie in tannäischer Zeit die Jagdausrüstung4) zuweilen nur zur Zierde5 * * *,) diente. Von einem Bogenköcher, wie s״״ *) Schwarzlose 40. Daher ist auch von einem Schultergehänge des Bogens die Rede. 2) Weiß 277. 3) Weiß ibid. 4) Kel. XXIV, 1 werden drei Arten von Schilden תריס (&ups6$) unterschieden: 1. תרים הכפוף ein großer, länglicher, krumm gebogener Schild, 2. 0זזל.גן&>*) שסשחכןין בו בקונסון;) ein Schild für die Kampfspiele auf dem Ringplatz, 3. [ודיצת הערביי der Schild der Araber, welcher :klein war und auch zum Spiele gedient bat (vgl. Hai u. Maim. z. St). Diesen Schild mit einem der arabischen (vgl. Schwarzlose 351 ff.) näher zu identifizieren, ist mir nicht gelungen. In der Bibel kommen zwei Arten vor, מגן der kleinere, und der Schild der Schwerbewaffneten *צנה. Eine eingehendere Beschreibung gehört einer Bearbeitung der vXriegswaffen an. *) Sabb. VI, 4.