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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1909-01-01 · Heft 2 · p. Seite 233

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
53 (1909)
Issue
Heft 2
Article
Aus dem Nachlaß Augusts von Hennings
Date
1909-01-01
Page
Seite 233 (sequence 5)
Language
German
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233 Aus dem Nachlaß Augusts von Hennings. ... Ist nun ein Israelite berechtigt, Käufer des Immobile zu werden, so konnte ich nicht absehen, daß ich ihm die Administrirung entziehen durfte. So vorsichtig ich indessen in dieser Angelegenheit verfahren zu haben glaube, so ist doch von dem Obergerichte bemerkt worden, daß es höchst unpassend gefunden worden, in dem Concurse eines Christen einen Juden zum Curator zu bestellen. Hierauf habe ich mir die Erlaubnis genommen, meine Bedenklichkeiten zu äussern, und um künftfgen Mißgriffen vorzubeugen, und nicht Weiterungen und Klagen zu veranlassen, um eine bestimmte Vorschrift gebeten, daß den Israeliten in Concursmassen der Christen keine Curatel oder Administration selbst da nicht, wo sie Immobile an sich kaufen können, aufgetragen werden darf1). Von Interesse ist auch eine Angabe H.’s im 25. Bde., Seite 26. Ausgangs Julius wurde in Hamburg erzählt oder erfunden, dass in Schweden durch Anschlag-Zettel auf Hesekiel 21, V. 30 ff. hingewiesen worden. Die Worte lauten so: Und du, Fürst in Israel, der du verdammt und verurtheilt bist, des Täg daher kommen wird, wenn die Missethat zu Ende kommen ist; so spricht der Herr, Herr: Thue weg den Hut und hebe ab die Krone. Denn es wird weder Hut noch die Krone bleiben; sondern der sich erhöhet hat, soll geniedriget werden, und der sich geniedriget hat, soll erhöhet werden. Ich will die Krone zu nichte, zu nichte machen, bis der komme, der sie haben soll; dem will ich sie geben. Diese starke Sprache, die noch in den folgenden Versen erhöhet wird, möchte wohl dereinst über mehr als einen Regenten in Erfüllung gehen, wenn sie nicht bei Zeiten einlenken nnd menschlieh werden. In einem Aufsatz unter dem Titel »Phaenomene« zitirt H. Mendelssohns Phacdon. Bd. 25, S. 82. 0 Bd. 25, S. 137 ist von Moses Abraham David aus Elmshorn die Rede, dessen Sache vor dem Obergericht in Glückstadt vorhandelt wird.

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