Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 53 (1909)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Jagd, Fischfang und Bienenzucht bei den Juden in der tannäischen Zeit
- Date
- 1909-01-01
- Page
- Seite 189 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- article
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2829132-2829819-2829822-2888968--36908-2889046- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Jagd, Fischfang und Bienenzucht bei den Juden. 189 das obere Ende von der linken Hand niedergehalten, während die rechte Hand den Pfeil nach dem Ziele richtete. Die Bogensehne 1יתר) (arabisch y32) und 3מיתר), in den Targumim als 4נימא) (vy^oc) vorkommend, bestand wie bei den Persern und Arabern5) entweder aus Tiersehnen, 6גיד), oder war aus Pferde־ und Kamelhaaren geflochten7). Der Bogen war mit einem Überzug8) versehen, wahrscheinlich aus Leder9). Der arabische Beduine pflegte, wenn er in der Frühe zur Jagd ging, sein Gewand um den Bogen zu schlagen oder denselben in ein Tuch zu hüllen, um ihn gegen Feuchtigkeit zu schützen10). ף Ps. 11, 2; Kel. XXI, 3. 2) Schwarzlose 271. 3) Ps. 21, 13. 4) Targ. zu Ps. 11, 2: על נימא p,.מתקנין גיר יד י*) Schwarzlose 271, Weiß 277. 6) Pesikta zu Echa r. 24: שהיו מתירי ן גידי קשתותם. 7) Schegg, Biblische Archäologie, Freiburg 1887 i., S. 703. 8) Kel. XVI, 8; vgl. auch J. v. Müller, Griechische Kriegsalter־ tümer 395. 9) Maitn, z. Sh Ägypter (Weiß 57) und Perser (Weiß 277) schützten ebenfalls den Bogen durch ein Futteral. 10) Schwarzlose 40. (Fortsetzung folgt.)