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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1908-01-01 · Heft 5 · p. Seite 537

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
52 (1908)
Issue
Heft 5
Article
Zum Andenken an Moritz Veit
Date
1908-01-01
Page
Seite 537 (sequence 25)
Language
German
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Zum Andenken an Moritz Veit. 537 \$affen der Wahrheit siegreich bekämpft, in diesem Siege zunächst den Juden in unserem Vaterlande ein Anrecht erhalten, nicht minder d e n en werth, welche danach streben, der Frucht desselben theilhaft zu werden, als der Gesammtheit in erhebendem Bewußtsein; und warlich! keine Persönlichkeit konnte durch sich selbst die überzeugenden Worte, die ihren Lippen entströmten, mehr bethätigen als eben Sie, dessen Bestrebungen längst in allen Regionen der Ge- Seilschaft die gebührende Anerkennung geworden. Wenn unzweifelhaft das eigene Verdienst dem Manne den rechten Werth gibt, so darf es den Zeitgenossen nicht entgehen, wenn, wie hier, der Enkel die Bahn mit Eifer verfolgt, die ein würdiger Ahne schon in dunkler Zeit betreten. Die hiesige Gemeinde bewahrt den auch נ h r neuerdings erwieseneh Dienst in der werthvollen Reihe derjenigen, die derselben bereits von Ihnen gewährt, und zu denen Sie immer mit redlichstem Willen und innerer Kraft gerüstet befunden worden. Wir aber ersuchen Sie Namens derselben Gemeinde so wie unserer selbst, in diesen Worten den wärmsten Dank und die Versichernng höher Achtung annehmen zu wollen. Berlin, den 8. April 1852. Der Vorstand der jüdischen Gemeinde Heyman. A. Ascher. Jacob. J. A. Meyer. Mich. Salomon. JeanBenda. Gerson Bleichröder. Nr. 9. Die letzte Nummer gehört freilich nicht ganz genau in unseren Zusammenhang, doch möchte ich sie, da die ein sehr charakteristisches, für jene Zeit und vielleicht auch für die unsere hochwichtiges Dokument bietet, an dieser Stelle nicht missen. Ich fand es ebenso wie die meisten der übrigen Aktenstücke im Veitschen Nachlasse und gehe daher wohl nicht fehl in der Vermutung, daß diese Eingabe, die keine Unterschrift trägt, von Veit aufgesetzt ist, wenn, auch sein Name unter den Petenten, die am Rande der ersten Seite zusammengestellt sind, fehlt. Ob die Namen dieser Petenten eigenhändig geschrieben sind, das Ganze dann wohl ein Konzept darstellt, das im Umlauf gewesen ist, vermag ich jetzt nach 13 Jahren (so lange ist es her,

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