Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 51 (1907)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Samuel Levy
- Date
- 1907-01-01
- Page
- Seite 497 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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- Colmar 1× ep/1047872
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Samuel Levy, ein Stiefsohn der Glückei von Hameln. 497 mit der Tochter des »langen Juden«, d. i. wohl Jäckel der lange, er hatte i. J. 1702 vier Kinder, 2 Knaben und 2■ Mädchen, und eine Magd), Jäckele le grand juif (d. i. eben der genannte Jäckel der lange, er stammte aus R. und war imj. 1702 bereits 30 Jahre verheiratet, er hatte vier Kinder, 3 Söhne und 1 Tochter), Barouch le grand Juif (Sohn des Vorigen, seit 20 Jahren verheiratet und hatte 2 Töchter und eine Magd), Isaac Hurz juif (vermutlich ein Sohn des i. J. 1702 bereits verstorbenen Hirz Reinau, über den ich an anderer Stelle näheres zu berichten gedenke. Er hatte sich um das Jahr 1684 verheiratet und hatte damals 3 Kinder), Gumbrich Hirz (Bruder des Vorigen, verheiratete sich zirka 1689 und hatte anno 1702 3 Kinder und 1 Magd bei sich), ישעי׳ בר אברהם ז״ל (wahrscheinlich Scheyele Wesch (d. i. aus Westhausen) aus Oberehnheim gebürtig, karu im Jahre 1700 nach R., nachdem er früher in Breisach׳ gewohnt hatte, auch von ihm wird später noch oft die Rede sein), אליקום בר יעקב (scheint i. J. 1702 nicht mehr in׳ R. gewesen zu sein), Gumbrich Moses (vermutlich identisch mit Gumbrich Speyer, dem nach dem erwähnten Verzeichnisse i. J. 1690 die Niederlassung in R. gestattet wurde, da er aus Speier wegen »dem brennen« hat wegziehen• müssen. Er hatte i. J. 1702 1 Sohn und 1 Tochter), Jakob- Getschel (vielleicht ein Sohn des vorhin genannten איליקום בר יעקב), Hurz Iakob juif1) (das Verzeichnis v. J. 1702 erwähnt einen Hirz, des alten verstorbenen Josephs Sohn,, hatgeheyrat vor 3 Jahren, hat 1 Söhnlein; trotzdem können diese beiden Hirz identisch sein, er würde sich dann nach seinem Großvater Iakob, dem früheren Vorsteher Jekii Reinau, genannt haben). Der Bitte der elsäßischen Juden wurde willfahrt. Durch ein von König Ludwig XIV. am 20. Januar 1702׳ erlassenes Dekret wurde den Juden des Ober- und Unter- Elsaß gestattet, den von ihnen gewählten Rabbiner an: 0 Bez.-Arch. Colmar, E. 1629. Monatsschrift, 51. Jahrgang. 32: