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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1907-01-01 · Heft 4 · p. Seite 469

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
51 (1907)
Issue
Heft 4
Article
Der Sifre sutta nach dem Jalkut und anderen Quellen
Date
1907-01-01
Page
Seite 469 (sequence 8)
Language
German
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Der Sifre sutta nach dem Jalkut und anderen Quellen. 469 פטור. העושה עיסה עם הנכרים אם אץ בשל ישראל כשעור פטורה מן החלה1). (ט׳ו כ״א) מראשית עריסותיכם אם ללמד שלכם חייכת ושלנכרים אינה חייבת ככר לימד הא מה אני מקיימראשית עריסותיכם שלבם חייבת שלחיה אינה חייבת מכאן אמרו עיסת כלבים שהרועים אוכלין ממנה חייבת בחלה ומערבין בה ומשתתפין בה ומברכין עליה ומזמנין עליה ונאפיתביום טוב ויוצא בה משום מצה וחייב עליה משום חמץ ונהחית בכסף מעשר ומטמא טומאת אובלין ואם אין הרועים אובלין ממנה אינה חייבת בחלה וכד2). ף Chall. 111, 4. ף Mg. hat dafür zu v. 19 והיה באכלכם את שהוא מאכל אדם חייב בחלד, את שאינו מאכל אדם אי חי בחלה מכאן אמרו וכוי wie die Mischna Chall. I, 8, vgl. RS. das., der S. s. zitiert u. zw. liest derselbe ולא שלחיה ושלכלב, ferner Responsen des R Ch. Or Sar. Nr. 197. Sehr beachtenswert ist der Widerspruch zwischen S. s. und der Ent- Scheidung der Mischna:[בין כך ובין כך מטמאה טומאת אוכלי, die offenbar auf dem akzeptierten Grundsätze beruht: כל המיוחד לאוכל אלם טמא עד שיפסל מאוכל הכלב, Tohorot VIII, 6, vgl. Sifra Schemini Per. IX, 1, Bechorot 23 a. Die Auffassung Maimunls [טומאת אוכלי II, 18, daß etwas, das bereits unrein geworden, die Unreinheit erst bei einer bestimmten Grenze verliert, wird wohl mit Recht von RABD. bekämpft. Vielmehr handelt es sich um die Fähigkeit, Unreinheit zu empfangen und danach erklärt sich beispielsweise Tosifta Ukazin II, 11 [ירקות שיבשו באביה ובו׳ אין מטמאין טומאת אוכלין לקטן ויבשו מ׳ טי א׳, weil im ersten Falle die Ungenießbarkeit für Menschen eingetreten ist, bevor die Fähigkeit Unreinheit zu empfangen da war, im zweiten Falle die Fähigkeit bereits vorhanden war, vgl. Keritot 21a u. Chullin 127 b, wo es auffällig ist, warum die angeführte Tosiftastelle nicht in diesem Sinne erklärt wird. Es trifft also jener Grundsatz der Mischna Tohorot auf unseren Fall zu und die befremdliche Ansicht des S. s. gibt vielleicht die Ansicht eines Einzelnen wieder, nämlich des R. Natan, der nach Pesachim 45 b, jenen Grundsatz bestritten haben soll und was auch Tosifta Nidda VI, 11 משם ר׳ נתן אמדו כל הפת שעפשה אינה מטמאה טומאת אוכלי] bestätigt. Zwar könnte nach Obigem S. s. mit der Mischna auf irgend eine Weise ausgeglichen werden, aber es scheint dies nicht nötig zu sein, da die Mischna selbst durch die Worte בין כך ובי] כך מטמאה וכו׳ eine entgegengesetzte Ansicht vorauszusetzen scheint. Wir hätten demnach in מכא] אמרו so zu sagen ein Zitat aus der Mischnasammlung des R. Natan vor uns, von welcher angeblich Ketubbot 93 a und Temura 16 a, Baba m. 86 a

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