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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1907-01-01 · Heft 2 · p. Seite 251

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
51 (1907)
Issue
Heft 2
Article
[Rezension]
Date
1907-01-01
Page
Seite 251 (sequence 2)
Language
German
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Besprechungen. 251 die nur in unserem Targum sich belegen lassen. Nun zerfällt der pal. Bestandteil wieder in Hebräisch und Aramäisch, wovon nochmals je zwei Unterabteilungen sich ergeben, nämlich von ersterem Biblisch- Hebräisch und Neu-Hebräisch und von letzterem Judäisch und Galiläisch. So erhalten wir die folgenden Dialektgruppen, die der Verfasser in je einem besonderen Kapitel behandelt, nämlich: Kap. I.: Hebraismen: a) Bibl.-Hebr. b) Neuhebr. Kap. II.: Paläst. Aram.: a) Judäisches, b) Galiläisches. Kap. III.: Ostaramäisches. Kap. IV.: Gemeinaramäisches. Kap. V.: Nur für jer. Tgg. Belegbares und anhangsweise. Kap. VL: Die griechischen und lateinischen Fremdwörter. Es mag hier gleich bemerkt werden, daß m. E. die griechischen und lateinischen Fremdwörter besser als Kap. III figurieren würden, da sie unzweifelhaft zum* palästinischen Bestandteil gehören. Auch versteht sich von selbst, daß eine derartige Scheidung der einzelnen Wörter nach Dialektgruppen sehr oft als eine willkürliche erscheinen muß. Der Verfasser bemerkt daher selbst, es sei ihm nicht immer möglich gewesen, ein Wort mit Bestimmtheit einer einzelnen Dialektgruppe zuzuweisen, bei manchen mußte es genügen, die größere Wahrscheinlichkeit anzudeuten, manches mußte überhaupt unentschieden bleiben. Doch der Verfasser begnügt sich nicht mit diesen bloß linguistischen Untersuchungen. Er will auch eine literarkritische Vorarbeit liefern. Darum werden im zweiten Teile der Dissertation die behandelten Wörter in alphabetischer Reihenfolge zusammengestellt mit dem entsprechenden Worte aus Onkelos und dem Textworte, soweit ein solches vorhanden ist; handelt es sich um Zusätze, so wird die Bemerkung »ohne Aequivalent« (o. Ae.) hinzugefügt. Damit soll einem vergleichenden Speziallexikon für die jer. Pentateuch- Targume vorgearbeitet werden. Das vorliegende Heft enthält־ außer dem Vorwort und der Einleitung noch Kap. I. des ersten Teiles und als Anhang eine Untersuchung über das sprachliche Verhältnis der gemeinaramäischen Wörter des T. J zu ihren Aequivalenten in O., eine Untersuchung, die eigentlich dem Kap. IV der Arbeit angehört. Diese auf tatsächlichen Verhältnissen beruhende Untersuchung führt zu folgendem Ergebnisse: Da, wo im T; J. ein gemeinaramäisches Wort gebraucht ist, finden wir im Onkelostargum I. Hebraismen, Diese Tatsache erklärt der Verfasser durch die im T. O. angewandte Übersetzungsmethode, die planmäßig darauf ausgeht, die Übersetzung auch äußerlich dem hebr. Urtexte möglichst anzugleichen. Wir haben es also hier mit einem Kunstprodukt zu tun, während die

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