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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1907-01-01 · Heft 2 · p. Seite 139

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
51 (1907)
Issue
Heft 2
Article
Der Ölbau in Palästina in der tannaitischen Zeit
Date
1907-01-01
Page
Seite 139 (sequence 11)
Language
German
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Der Ölbau in Palästina in der tannaitischen Zeit. 139 Scheb. 5,5 (68), 6,13 (69), j. Ter. V, 43b, c. Pes. 38 b, j. Scheb. VII, 37b) und das Öl in den verschiedenen Deputaten der Zehnten. Im Biblischen und Mischnischen heißt Salben (משיחה) zum Zwecke der Weihe משח, das Einreiben mit Öl (סיכה) zu’ profanen Zwecken סוך. Das Salben der Priester geschah durch Aufgießung des Öls auf das Haupt und Salbung der Stirn in Form des griechischen % (כמין כי Stellen bei Krauss II, p. 284 und Sifra Vaj. lOd, Hörajot 12a!' Kerit. 5b, Maim., kele hamikd. 1,9). Die Könige der davidischen Dynastie wurden durch Auftragung des heiligen Salböls in Form eines Reifes gesalbt. Öl nahm man, weil dieses nicht verfälscht werden kann (T. bk. 7,8 (358). Für die Salbung der Hohenpriester und der Könige abstrahierte man aus der Bibel folgende Regeln: Man salbt nur den Gründer einer Dynastie und einen König, dem ein Prätendent gegenübersteht, während alle Hohenpriester gesalbt werden müssen. Könige werden an einer Quelle aus dem Ölhorn (pp), nicht aus dem Kruge (פך) gesalbt. Über die Salbung des Hohenpriesters noch T. Schek. 3,25 (179): »Deine Öle« des Hohenliedes meint das Salböl des Priestertums und des Königtums (Bacher. Ag. Pal. III, p. 639). — T. Sanh. 4,10 (422), j. Sota VIII, 22c, j. Hör. III, 47c, Hör. llb, 12a, Kerit. 5b, Sifra 41b כהן משיח Hör. Cap. 3 u. 4, משוח בשמן המשחה, Hör. 3,4, T 2,3 (475); 2,10 (476). — Die »Söhne des Öls«: Könige und Hohepriester (Bacher. Ag. Tan. II, 264, Pal. II, 370). Das heilige Salböl, das für profane Zwecke nicht imitiert und zu profanen Zwecken nicht verwendet werden dürfte (Mak. 2,3, T. Mak. 4,3 (441), T. Kerit. 1,1 (560), würde nur einmal durch Moses in der Wüste, hergestellt, im Allerheiligsten aufbewahrt, und es war ein Wunder, daß es zur Salbung der heiligen Geräte des Stiftszeltes und für Hohepriester und Könige für alle Zeiten hinreichte. (T. Jonta 2,7 (186), T. Sota 13;1 (318)

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