Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 50 (1906)
- Issue
- Heft 6
- Article
- Mathematik bei den Juden
- Date
- 1906-01-01
- Page
- Seite 736 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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7 36 Mathematik berderi Juden (1551 — 1840). in! August 1906 ausgegeberien Katalog Nr. 8 von L. Lamm, Berlin 1907 (so I) S. 12, wird ein Exemplar des Buches mit Hinweisung auf die vonmir angeführten Quellen zum Preise von 75 M. angeboten. Das führte zur Tatsache, daß die k. Bibliothek im J. 1879 ein sehr wohl erhaltenes Exemplar für ••472 ־־־ M. erworben hat. Es kommt eben auf den .Gesichtspunkt der Beurteilung an. Für die Geschichte der Optik ist der jüdische Glaube des Verfassers gleichgiltig. Der Sauberkeit des Drucks (in Cursivlettern, die uns nicht mehr geläufig sind) entspricht sehr wenig die Korrektheit; das letzte Blatt gibt auf 1 3/ג S. die enggedruckte Berichtigung einer Menge der wichtigsten« Druckfehler, welche der Leser nicht außer Acht lassen soll. Ich ׳ hatte die Zugänglichkeit des Buches vergessen, als ich zuletzt darauf zurückkam, trage also hier Einiges zur Charakteristik des Buches und Verf., zugleich zum Artikel: Italien. Lit. d. Juden, nach; — Zu Anfang folgen auf ein leeres Bl. Titelbl. u. 3 unpag. Blätter1). , In der Widmung (7. August) a Antonio Montccatini, Gonsiglierö e Secretario des Herzogs von Ferrara, bemerkt -M., daß sein eigentliches Fach die Medicin sei, durch Aufmunterung und Anregung seines Lehrers, des Philosophen und Arztes Antonio Maria Parolini? habe er einzelne kleine Einleitun gen in mathematische Zweige verfaßt, damit dieselben leichter und weniger ermüdend (noiose) zu erlernen seien, und so sei das gegenwärtige Werk ent- -standen, dessen Erscheinen dadurch ermöglicht wurde, daß Imlvio Brannt es zur Kenntnis (fece comparir nel cos petto) des Adressaten brachte. Montecatini wird als Maecen der Mathematik gerühmt. Näheres über ihn zu erforschen, bin ich jetzt nicht imstande. Im Vorwort an die Leser versichert M., daß er mit der Behandlung der Spiegel nicht frivolen, sondern höheren Zwecken dienen wolle, indem er einen Vers von Petrarca 1j Hiernach ist HB. XVIII, 134 zu berichtigeii.