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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1906-01-01 · Heft 5 · p. Seite 569

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
50 (1906)
Issue
Heft 5
Article
Der Ölbau in Palästina in der tannaitischen Zeit
Date
1906-01-01
Page
Seite 569 (sequence 7)
Language
German
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Der Ölbau in Palästina in der tannaitischen Zeit. 569 Bezirk werden namentlich die Oliven von Oüsch Chäläb (1 2 *(גוש חלב), und Merön (6 *‘(מרון), einer kleinen Nachbarstadt, sowie Jotapata8) gerühmt. Nach dem Aufstande des Barkochba wurde die Ölbaumkultur Galiläas völlig zerstört, doch erholte sich das Land bald wieder4). Das beste Öl bezog man aus der Stadt Teköäh5) ף T. Scheb, 7,15 (72), T. Men. 9,5 (526), Bar b. Men. 85b, Sifre 135 b und 148 a. Die Stadt lag auf einem Berge. Deut. 32,13 und die Erklärung durch Sifre 135 b. Nach Neubauer, p. 129 u. 230 das bibl. Achlab (Ri. 1,13), das spätere Giskala, dessen Ölreichtum Josephus rühmt (Vita § 13) und das heutige El-Djich. 2) Neben גוש חלב erwähnt Bar. j, Scheb. 38 d, vgl. Neubauer, p. 228 ff. Die Stadt liegt auf einem Berge, b. Rosch ha-Schana 15 a. L.: Nach Bacher, Ag. der Tann. II, p. 76 steht Meron für Tekoa. *) Im äußersten Süden von Ascher, Neubauer, p. 203. Von ihrem Reichtum an Öi berichtet Jos. bell. jud.III, 7. 28 und 29. — Sifre 135 b wird die Stadt ציפורי erwähnt, die große Ölmengen hervorgebracht haben muß. מעשה שאמר ר׳ יוסי לבנו בציפורי עלה והבא לנוי גרוגרות מן העלייה הלך ומצא את העלייה שצפה בשמן. Alle Zitate dieser Stelle, die sonst im einzelnen abweichen (ר׳ יהודה .1 פסיקתא ווטרתא und דבש (für שמן), was auch Jalkut hat), lesen ציפורי. Obgleich der Zusammenhang fordert, daß die Stadt in felsiger Gegend und in der Nähe von גוש חלב liege, muß man das entferntere Sepphoris im unteren Galiläa als gemeint ansehen, welche Stadt wenigstens (nach b. Meg. 6 a) auf einem Berge lag. Vgl. Neubauer, p. 191--195. Dazu würde gut stimmen, daß (רבי יוסי (בן חלפתא in Sepphoris lebte. Brüll מבוא המשכה I, p, 178 f. 4) Pea VII, 1 und Mairn. dazu, der sich auf j. Pea VII, 20 a bezieht. 5) Es handelt sich hier wie in der nächsten Anmerkung zunächst nur um rituelle Zwecke, aber gerade beim Öl erfordern diese nur die gute Qualität. אלפא לשמן Men. 8,3, T. 9,5 (526), T. Scheb. 7,15 (72), Bar b. Schab. 147 b, vgl. b. Men. 85 b. Neubauer, p. 84 weist nach, daß die judäische und nicht die Stadt gleichen Namens in Galiläa gemeint ist. — L.: Thekoa in Galiläa! Das biblische Lob des Öles im Stamme Ascher konnte keine judäische Konkurrenz aufkommen lassen! Neubauer, auf den Sie sich berufen, irrt. Es ist, wie Graetz3 IV, 442, Bacher, Ag. der Tann. II, 76 nachweisen, die galiläische Stadt. Entscheidend hierfür ist, daß es hierfür eine bisher übersehene gaonäische Tradition gibt. Das Wunder des Chanukkaöls mußte acht Tage dauern, denn Thekoa, woher frisches Öl zu holen

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