Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 49 (1905)
- Issue
- Heft 4
- Article
- Mathematik bei den Juden (1551 - 1840)
- Date
- 1905-01-01
- Page
- Seite 492 (sequence 3)
- Language
- German
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492 Mathemaiik bei den Juden (1551 — 1840). H. III p. 1025 n. 1955 b, dazu IV p. 974); er fügte hinzu interpretationem Azubii III p. 1026), das kann nur eine Übersetzung oder Erklärung bedeuten; also ist »Einleitung« im Artikel Jüd. Literatur in Ersch. u. Gr, S. 466, Col. 2, (introdnction in Jew. Lit. p, 262, s♦ p. 377, Rev. Et. J. X, 63, הקדמה in Malters Übersetzung S. 429 vorl. Zeile) offenbar ein Druckfehler (für »Erläuterung«), den ich erst jetzt entdecke. Über Salomo schweben noch einige Zweifel ausser den von Gross (Gallia jud. p. 611, Sal. fehlt im Index p. 714) berührten »Hypothesen«. Ich kann aber durch räumliehe Umstände mein Exemplar von J. Dukas, Recherches (1876) nicht finden, worin die Korrespondenz zwischen Peiresc und Esobi behandelt ist. Ich beschränke mich daher auf einige Bemerkungen: Der Namen אזובי bedeutet »aus Orange«, wie H. Loeb (Rev. Et. J. 1, 72—82, vgl. Gross 1. p. 17) nachgewiesen hat, indem er die so benannten Personen zusammenstellt1) (vgl. CB. p. 1458 u. Add.). Doch folgt daraus nicht, dass alle Personen dieses Namens zu derselben Familie gehören, oder dass Salomo ein Abkömmling des bekannten Josef sei. Meine Frage, ob Salomo der Lehrer des Plantavitius war, beruht auf Wolf I p. 502. Nach Ghirondi, Toledot S. 318 n. 7, ist Sal. Esobi erwähnt in בית נאמן von Isak Vega (aus Salonichi in Nicopolis) f. 50. Dieses Buch ist 1621 gedruckt auf Kosten von Josef b. Jehuda b. Salomo Esobi, der bei Löb nachzutragen ist. Abzuweisen sind die Angaben eines älteren und eines neueren erkannten Fälschers. Ath. Kircher (bei Wolf III, p. 1025) kennt ein » Numophylacium« des Konstantinoplers אזוביב (ב p. 74: Azobeb, hängt wohl nicht mit אזובי zusammen; ich vermute, es ist אלזביב ai־Zubeib (Jew. Qu. R. X, 1898 p. 131 11. 140; Jakob HB. XIX, 93). Wenn ich mich recht erinnere, hat Hirschfeld die Vermutung als Faktum angenommen.