Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 49 (1905)
- Issue
- Heft 3
- Article
- Geschichte der Familie Wallich
- Date
- 1905-01-01
- Page
- Seite 277 (sequence 6)
- Language
- German
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Geschichte der Familie Wallich. 277 sondern im Gegenteil sind ihrer einige, ich will nicht viel davon sagen . . . usw. Dieses hat geredet der geplagteste und verachteste unter den Menschen und der geringste unter den geringen in Israel, Lob Wallich, Arzt aus den Einwohnern zu Frankfurt am Mayn.« Er starb 1735. Wir kennen von Lob Wallich einige Deszendenten, allerdings nur ihre Namen,1) Lob hatte zwei Söhne, Abraham, gest. 1727 und Isaak. Letzterer war vermählt mit Schönche Tochter des Jakob Schwed aus Kassel (gest. 1740). Ihr Grabstein ist abgedruckt in der Grabschriftensammlung von Horovitz, Nr. 5115. Ein zweiter Sohn Abrahams und Bruder Löb Wallichs, war Isaak Wallich, der sich ebenfalls der Familientradition gemäss dem medizinischen Studium widmete. Wie sein Vater wandte er sich nach Padua und erwarb sich daselbst am 23. Juni 1683 die Doktorwürde in utraque facultate (Philosophia et Medicina). Das Doktordiplom ist abgedruckt von Kaufmann2). Die Praxis übte er dann in Metz aus, wo sich noch zwei Brüder von ihm als Ärzte finden, Naphtali Herz und Meyer Wallich. Carmoly erzählt von ihnen: »II (Naphtali Herz) avait encore un frfere nomme Meyer Wallich qui pratiquait la medicine ä Metz au commencement du dixhuitieme siede ainsi qu'il resulte d’un etat de population israelite de Metz. (Cet etat dont nous tenons une copie de M. Terquem ne porte pas de date, mais il existe, suivant l’inventaire des archives de l’andenne communaute de Metz, que nous tenons egalement de la bonte de M. Terquem, une requette de notre Mayer W, date de 1700). Ce meme etat parle aussi d’une veuve du medecin Isaac *) Vgl. Carmoly, Die jiid. Ärzte in Frankf. Vergangenheit in Steins israel. Volkslehrer 6.• Jahrg. *) Revue des etudes juives, XVIII, p.96 ,295 ׳.