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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1905-01-01 · Heft 2 · p. Seite 187

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
49 (1905)
Issue
Heft 2
Article
Geschichte der Familie Wallich
Date
1905-01-01
Page
Seite 187 (sequence 5)
Language
German
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Geschichte der Familie Wallicb. 187 des Elieser Luria (gestorben 1670) gewesen sein, doch hätten wir dann wohl den Vermerk, dass sie eine Luria gewesen, erwarten können, was die Mutter des Elieser, wie wir oben gesehen haben, aller Wahrscheinlichkeit nach war. Nicht näher unterzubringen ist der1) in unserer Handschritt genannte Arje Lob, Sohn des Joseph, von dem auch nicht gesagt ist, ob er überhaupt ein Wallich war. Dass er ein dritter Sohn des Joseph ben Meir gewesen, ist unwahrscheinlich. Auch im Memorbuch finden sich keine weiteren Angaben. Noch zwei Wallichs, die nicht in Worms ihren Wohnsitz hatten, sind in der Handschrift aufgeführt. (Die aus Paderborn haben wir bereits behandelt.) Der eine nennt sich Isak Wallich zu Rinteln Wallich (Nr. 13), über den nichts näheres bekannt ist. Der andere ist Abraham Wallich zu Minden Wallich. Über Wallichs in Minden finden wir einzelne Nachrichten in den Memoiren des Phöbus Ganz aus Minden, die als Anhang zu den »Memoiren Glückeis von Hameln, hrsgeg. von David Kaufmann,« veröffentlicht sind. Dort findet sich S. 369 unser Abraham Wallich erwähnt, und p. 336, 39 wird von einem Streit berichtet zwischen Salman Ganz und R. Meier Wallich, der vielleicht der Vater des Abraham war. Sie lebten zu Minden um die Mitte des 17. Jahrhunderts. Aus dem Umstand, dass ihre Namen sich unter den Wormser Wallichs in der Raschi-Raschbam-Handschrift finden, geht mit Sicherheit hervor, dass sowohl die Wallichs zu Minden, wie die in Rinteln nahe mit jenen verwandt gewesen sind. Als zu den Wormser Wallichs gehörig ist zum Schluss noch ein Konvertit zu nennen mit Namen Christoff Wallich. Er hat am Ende des 17. und Anfang des 18. Jahrhunderts gelebt, sich lange in Leipzig aufgehalten und in Dresden seinen Lebensabend zugebracht. Er ist der Ver- *) Unter d. bei Berliner, siehe ob. No. 19.

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