Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Journal
- Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
- Volume
- 49 (1905)
- Issue
- Heft 2
- Article
- Geschichte der Familie Wallich
- Date
- 1905-01-01
- Page
- Seite 186 (sequence 4)
- Language
- German
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186 Geschichte der Familie Wallich. הנעלה כ' משה ווליך מק״ק ווירמש I ציון הלא תשאלי דבר מי 1 לך פה שחצב קבר פה. I טמון סופר וגביר היקר ב׳ I משה בר מנשה אליעזר דל ונפט׳ ונק׳ ג׳ י״ג שבט 1 תצ״ט לפ״ק תנצב״ה Das Kuhbuch enthält eine Sammlung von Fabeln in jüdisch-deutscher Sprache. Es erschien in Frankfurt 16871). Es hat den Titel משלים (Fabeln) oder קואבוך (Kuhbuch) und enthält Fabeln aus der Sammlung des Berechja Nakdan oder des Isak Sahula. Die Frankfurter Ausgabe ist mit Holzschnitten geziert. Der Name des Verfassers ergibt sich aus der Vorrede. »Kein anderes nie . . . kam mir vor Augen, dass ich mag sagen ... es wert sonst geheissen Kuhbuch, geh einer und such, Jahr und Woch, und die Schuh zerreiss, rein und weiss Papier etc.«2) Ein Bruder dieses Moses könnte möglicherweise der in unser Handschrift (sieh, oben Nr. 19) erwähnte Salomo ben Elieser Rofe Wallich sein, doch kann er ebenso gut ein Sohn des Elieser ben Joseph ben Meir sein; letzteres ist sogar wahrscheinlicher, da wir von dem letzteren Elieser wissen, dass er Arzt war. Ebenfalls allein steht, d. h. ohne dass wir das Verwandschaftsverhältnis zu den übrigen kennen, die Familie des Moses Josua Wallich, die in der Handschrift auf Moses ben Leser folgt3). Es stehen dort die Namen von vier Söhnen des Moses Josua: Moses, Salomo, Abraham und Isak. — Der älteste Sohn Moses ist jedenfalls der Gatte der Freudeichen, deren Todestag im Memorbuch4) um 1678 verzeichnet ist, und die Gattin des Moses W. genannt wird. Frau des Kuhbuchverfassers kann sie wohl nicht gewesen sein, denn sie starb 61 Jahre vor ihm. Allenfalls könnte sie die Gattin des Moses ben Leser (des vorigen Grossvater) und Mutter 9 Siehe Steinschneider, Catalogus libr. hebr. in Bibliotheka Bodleina 1832—60 II 2007. 2) Wolf, Biblioth. Hebr. III p. 751, IV. p. 967. 3) Siehe oben No. 5—8. 4) S. oben S. 184.