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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1905-01-01 · Heft 2 · p. Seite 184

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
49 (1905)
Issue
Heft 2
Article
Geschichte der Familie Wallich
Date
1905-01-01
Page
Seite 184 (sequence 2)
Language
German
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184 Geschichte der Familie Wallich. »Eisak Walch, poete allemand de Worms du XVI. siede, auteur d’un recueil de poesies inedites. Ce recueil, qui fait partie de notre collection de manuscripts (n. 298), se compose de diverses pieces lyriques et de plusieurs satires. Une suite de tableaux odieux, de vices effroyables dont on prendrait les peintures pour autant d'hyperboles outrees, forme le sujet de vers satiriques. On trouve encore dans ce Recueil une foule d’anciennes chansons allemands qu’on chercherait vainement ailleurs. Eisac Walch est probablement l'aieul de Moseh Walch, qui marcha sur ses träces«1). Eisak bekleidete das Amt eines Parnas in Worms, wie schon sein Vater. Aus der Zeit seiner Amtsführung findet sich eine Notiz im Grünen Buch der Stadt Worms f. 80a. Es handelt sich dort um die Ablegung einer Rechnung durch den Gemeindevorstand im Jahre 1609, und es heisst da am Schluss: Diese Rechnung fand statt in Gegenwart des Wolf Oppenheim, des Vorstehers Liwa Hoheneck und meines Kollegen, des Vorstehers Eisik Wallich etc.2). Er war vermählt mit Freudelchen, die in der Nacht des Sonntags, des (18. Tischri =) 14. Oktober 1631 verstarb. Er selbst starb am zweiten Tag nach Neujahr (19. September) 1632. Vielleicht war er ein Vetter des Joseph Rofe, sein Vater Abraham also ein Bruder des Moses Meir. Er hinterliess einen Sohn, der nach seinem Grossvater Abraham hiess. Dieser nennt sich in der Raschbam-Handschrift »Sohn des R. Eisik Wallich zum Pockschwester Liput«; letzteres bedeutet wohl die Strasse, in der seine Wohnung lag. Liput ist vielleicht gleich Lisbeth zu setzen. Weiter wissen wir leider über die Nachkommen Eisiks nichts. Auf die Söhne des Joseph b. Meier, folgt in der Hand- ‘) Letztere Vermutung trifft nicht zu. 2) Vgl. Kaufmann, Jair Chajim Bacharach S. 15, Anrn. 2.

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