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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1904-06-01 · Heft 6 (Juni 1904) · p. Seite 376

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
48 (1904)
Issue
Heft 6 (Juni 1904)
Article
[Nachricht] / Levy, Ludwig
Date
1904-06-01
Page
Seite 376 (sequence 5)
Language
German
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IRI
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376 Kurze Mitteilungen. 1903) nennen wir: Notes sur les relations du judaisme avec le pasisme von N. S ö d e r b 1 o m. [71] Expositor VII, 1903 bringt einen Aufsatz »Christianity and Judaism« von K i r k p a t r i c k, A. F. [72] »Einige Bemerkungen zur Geschichte der Entstehung des NT.« von A. Harnack (Vortrag, am ö. Apr. 1903 :zu Rom im internat. hist. Kongress gehalten) sind mit ital. Übersetzung in den Studi religiosi III erschienen. In Rom sei wahrscheinlich zuerst eine Zusammenstellung des NT aus 20 oder 22 Schriften erfolgt. [73] R. Steck behandelt »das Christusproblem« in den Prot. Monatsh. VIII, 1903. An Jesus ist »alles Einzelne unsicher, das Ganze dennoch über jeden Zweifel erhaben.« Höchst wunderlich. [74] Aus der Revue de Fhistoire des religions (XLVIII, 3 Nov.-Dec. 1903) verzeichnen wir einer Artikel von D’A 1viella G.: »Syllabus d’un cours sur les origines du Christianisme d’apres Fexegese contemporaine.« [75] ln der Zeitschrift für Theologie und Kirche XIII, 6 (1903) veröffentlicht Schürer einen Artikel: Das messianische Selbstbewusstsein Jesu Christi. Während für die vulgäre Vorstellung der Messias wesentlich auch der politische Befreier war, habe Jesus in einem ganz anderen Sinne der Messias sein wollen. Der Messias-Titel sei nur die zeitgeschichtliche Form, in welche sich des Bewusstsein seines Berufes kleidete. Die Frage (Mc. 12, 35) »Wie sagen die Schriftgelehrten, dass der Messias Davids Sohn ist?« deute darauf hin, dass Jesus die Forderung der davidischen Abstammung ablehnen wolle. Auch die Wahl des Ausdrucks »Menschensohn« habe ihren Grund in der Ablehnung alles Politischen Jesus nenne sich weder den Sohn Davids noch den gesalbten König Israels, sondern den von Daniel verheissenen Menschensohn, weil dieser Ausdruck politisch farblos sei und die göttliche Sendung des Messias in den Vordergrund stelle. [76]

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