Mannheim
Compact Memory

Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1904-04-01 · Heft 4 (April 1904) · p. Seite 248

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
48 (1904)
Issue
Heft 4 (April 1904)
Article
[Rezension]
Date
1904-04-01
Page
Seite 248 (sequence 1)
Language
German
Belongs to
article
OCR quality
95% known words query
IRI
…/2829132-2829776-2829781-2885225--32749-2885297
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

5 entity mentions

48צ Besprechungen. Buber, Martin. Jüdische Künstler. Herausgegeben von . . . [Enthält:] Josef Israels von Fritz Stahl, Lesser Ury von Martin Buber, E. M. Lilien von Alfred Gold, Max Liebermann von Georg Hermann, Salomon J. Salomon von S. L. Bensusan, Jehudah Epstein von Franz Servaes. Berlin, jüdischer Verlag, 170 u. (6) SS., 1903, 4. Kunst und Rasse! — Zu den interessantesten Pro־ blemen der Kunstwissenschaft gehört es, kritisch und ge־ wichtsanalytisch zu bestimmen, wie weit die in den Ras־ seneigenschaften der Menschen begründeten Verschieden־ heiten auf ihre künstlerische Betätigung Einfluss ausüben. Nicht die Lösung dieser Frage, aber einen Baustein für jüdische Rasse und Kunst liefert das vorliegende schöne Buch, das unter dem Namen: »jüdische Künstler« heraus־ gegeben von Martin Buber und verfasst in Verbindung mit Anderen im Jüdischen Verlag in Berlin erschienen ist. Das prachtvoll ausgestattete, splendid gedruckte und reich illustrierte Werk, das auf dem Einband in Künstlerleinen die facsimilirten Namenszüge der sechs seinen Inhalt bil־ denden Künstler trägt, ist zwar völlig in sich abgeschlossen, aber als erste Folge eines Sammelwerkes gedacht, welches zeigen soll, »was an bildnerischen Fähigkeiten im heutigen Judentum da ist«. Das Buch will, wie der Herausgeber sagt, dazu beitragen, »ein bewusst jüdisches Kunstpublikum zu schaffen, das seine Künstler kennt und liebt/ Es sei gestattet, mit wenigen Worten auf den reichen Inhalt einzugehen und zu prüfen, wie weit sich das vorliegende Werk dem hohen Ziele des Herausgebers nähert. Mit Recht ist der grösste unter den Jüdischen Malern der Gegenwart, der Holländer j o sef Israels an den An״ fang gestellt. Die Stoffe seiner Bilder, die auch in den meist vortrefflichen Reproduktionen von Rembrandfschem

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.