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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1904-04-01 · Heft 4 (April 1904) · p. Seite 223

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
48 (1904)
Issue
Heft 4 (April 1904)
Article
Die Einführung des Hebräischen in Wittenberg
Date
1904-04-01
Page
Seite 223 (sequence 10)
Language
German
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Die Einführung des Hebräischen in Wittenberg. 223 und seine Übersetzung der sieben Busspsalmen (1520)1). Er hat auch Predigten und geistliche Lieder verfasst. Sehr ungeschickt waren seine Übersetzungen biblischer Bücher ins Deutsche2). Als Böschenstein Wittenberg verliess, hatte man dort noch Aussicht auf die Gewinnung von Barth010mäus Caesar. Über diesen Hebraisten ist noch sehr wenig bekannt. Als seine Lehrer haben wir schon Böschen־ stein, der neben ihm auch seinen Vater Eberhard Kaiser unterrichtet hat, und Reuchlin kennen gelernt. Er hatte seine Studien im Sommersemester 1507 in Erfurt begonnen und war dort 1508 Baccalar der Artes geworden. Im Sommersemester 1509 ging er nach Leipzig über. Im Sommer 1515 machte er die übliche Wallfahrt zu Reuch- 1 i n; der Bamberger Canonicus senior und Scholastikus zu St. Stephan Dr. Lorenz Behaim aus Nürnberg, einst Reuch lins Studienfreund in Rom und sein Parteigänger gegen Pfefferkorn3), gab ihm ein Empfehlungsschrei־ ben4) mit. ב) Wiedemann, a. a. O., 81. IB. Nr. lö. 2) Proben bei Wiedemann, 85 f. IB. Nr. 18, 20. ■י) Zu Lorenz Behaim vrgl. L. Geiger, Johann Reuchlin, 46, 108, 369, 395, 397. Er war ein Bruder des Propstes zu St. Lorenz Georg Behaim. Sie gehörten nicht der Patrizierfamilie Behaim an. Roth, Die Einführung der Reformation in Nürnberg, 45, 59, 98. Neue Mittei־ lungen des Thüringisch-Sächsischen Vereins, XIX, 420, 428. Bursian, Geschichte der klassischen Philologie 109. 4) L. Geiger, Johann Reuchiins Briefwechsel, 245. Barr.berg, 20 Juli 1515. (Fortsetzung folgt).

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