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Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums · 1903-01-01 · Heft 4 · p. Seite 381

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Journal
Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums
Volume
47 (1903)
Issue
Heft 4
Article
[Rezension]
Date
1903-01-01
Page
Seite 381 (sequence 3)
Language
German
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Besprechungen. 381 Gott fern von der materiellen Welt thront, und dass unsere materielle Welt vermittelst mehrerer Emanationen von dem Demiurgon. erschallen wurde. In der zweiten Frage, was bedeute בראשית ברא אלהים? ist ebenfalls eine gnostische Lehre angedeutet: die.’Ao/r, erschuf Gott. Aus diesem Gründe haben die griechischen Uebersotzer — nach der sagenhaften Angabe des/.Talmud Megilla 9 a — die ersten Worte der Tora iti אלרים ברא בראשית geiin dort. Gegen die Anschauung der Gnostiker ist auch die Aenderung זכר ונקוביו בראם gerichtet (S. ü4, VIII, 11)• Die Gnostiker meinten niunlich, zur Vollkommenheit des Menschen gehöre, dass er- Mannweib sei, was sich auch bei manchen Haggadisten findet. Ein Hinweis, auf den Gnosticismus wäre am Platze gewesen. Seite 75 (X 3): ניצר =־-) לאיצד). Th. citirt auch die Form כאי ר. צד» und verweist auf Seder Elijahu Rabba, ed. Friedmann. Oft linden sich die Formen כיזצד ,כאי זר צד etc. in der Tosifta, od. Zuckerin. Vgl. auch Bacher, Aelteste Terminologie 77, wo aus Sifra zu 0, 8 (3<> c. unt, Weiss) hinzuzufügen ist: באיזר צד. Theodor’s Werk, die reife Flucht langjähriger eindringender Studien, verdient allseitige Förderung und wir hollen, dass cs ebenso viele Abnehmer als Bewunderer finden wird. Budapest. Ludwig Blau. לקט מדרשים :ים, שונים . . ישנים . בראשם מאתי שלמר אדר ן ווערמהיימער יכו׳ .Jerusalem 1903. 15 ss. u. 23 Bll. in 8. Die Verdienste Wortheimers, als Editors alter handschriftlicher Schätze, habe ich bereits in dieser Monatsschrift (Jahrg. 1900, p. 144) zu würdigen gesucht. Die vorliegende, neueste Puhlieation aber ist von ge* ringe n Wert, da sie sehr wenig neues Material bietet. Das Heftchen enthält felgende 7 Nummern*. 1. Bruchstücke eines Midrasch ^od. Borajtha) über den jüdischen Kalender, vom Herausgeber als מדרש סוד רעבור Uhorschriebon (Bl. la —2). Möglicherweise sind es Fragmente der im Machsor Vitrv citirten Borajtha <ותניא נמי בברייתא רד שר :7 .<[ ד,שלמר גשר המר ליתר,"ם ל׳ ימים י, שעות תק״ש הלקים זכר,, wie w. behauptet, aber auch diese ist. ein späteres Product und daher für die Geschichte des Ivalonders ohne Bedeutung. 2. Bruchstück eines Midrasch zum Buche Ester (Bl. 21)—4a). 3. Fragmente eines מדרש איוב, aus Druckwerken gosammelt (Bl, 4a—8b), Dass ein Midrasch zu Hiob oxistirt hat., wird wohl nicht mehr zu bozweifeln sein, und W. stellt hier zusammen nicht nur solche fiteilen, die ausdrücklich als diesem Midrasch entnommen bezeichnet sind (s. Vorrede, p. 5), sondern auch solche, die wahrscheinlich aus ihm stammen, wie z. B. verschiedene Midraschim im מעין :נים des Samuel b. Nissini od. Buber, deren Ursprung unbekannt ist, u. s. w. Neu sind bei W. Citate aus dem Hiob-Comm, des Isaak b. Salomo ha-Cohen (ed. Const. 1545), die mit מדרש oder מדרש אהד eiugeleitet1) und 1) Das von W. benutzte Exemplar dieses IIiob־Comm,’s war ein schlecht erhaltenes, und daher war er gezwungen manche fohlende Worte nach dom Zusammenhänge auszufüllen. Ich gehe nun die richtigen Losarten so wie sie die Ausgabe hat: Zu 2, 1 anst. שנחתם ג׳ ד, .1 שבא גזר דינו; zu 2, 9 anst. כי כן נאמר .1 שהרי נאמר, anst, ולמה אמרה .1 שהיא אסרה, anst. להבל את הצער .1 לקבל היסדרים•'— Nebenbei sei bemerkt, dass ein Herr Wiernikowski in der Vorrede zu seiner Dissertation ״Das Buch Hiob nach der Auffassung des Talmud und Midrasch״, Teil I (Breslau

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